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Vor der berühmten Pariser Kathedrale Notre Dame wird ein Organist tot aufgefunden. Blessuren im Gesicht, ein verletztes Trommelfell und Würgemale am Hals zeugen von einer Tat im Affekt. Der Blick des Toten weist auf einen Engel an der Kirchenfassade, der zum „Jüngsten Gericht“ bläst. Auffällig ist, dass sich der Tatort ausgerechnet an dem Platz befindet, an dem früher Hinrichtungen vollstreckt wurden. Was aber hat ein gehängter Priester, der sein uneheliches Kind ermordet haben soll, mit der aufgefundenen Leiche zu tun?

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Während einer Preisverleihung wird Nina Okoro, ein in die Jahre gekommenes Fotomodel, auf der Freitreppe des Eiffelturms tot aufgefunden. Alles deutet daraufhin, dass ihr Freund Serge Montaigne sie umgebracht hat. Er hatte Geld von seinen Investoren unterschlagen, weswegen Nina ihn erpresst hat. Sie wollte, dass er sie heiratet und eine Familie mit ihr gründet. Er behauptet jedoch, dass er sie tatsächlich heiraten wollte, und Nina keinen Grund mehr hatte, ihn zu erpressen...

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Mordalarm am „Place de la Concorde“! Genau in der Mitte jenes Platzes, am Fuß des Obelisken, wird ein Alpinist in voller Klettermontur mit gebrochenem Genick aufgefunden. Jo kennt die faszinierende Geschichte des Monuments und weiß, dass sich von oben ein großartiger Blick auf die unmittelbare Umgebung bietet, einschließlich der Zimmer des „Hôtel de Crillon“. Und in einer dieser Suiten hat an diesem Abend eine wohlerzogene junge Frau ihren Ehemann betrogen.

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S1cv9izu2m3ud0ieceagvf53x8q 1x4 – Hôtel des Invalides

In der Nähe eines Militärstützpunktes wird eine Leiche gefunden. Es ist eine angesehene Pilotin, die auf dem Stützpunkt Vorlesungen gehalten hat. Sie war sehr attraktiv und scheint eine Menge Verehrer gehabt zu haben. Merkwürdigerweise hat der Mörder ihr einen Finger abgeschnitten. Jo findet heraus, dass sie an diesem Finger einen Ring trug, der jetzt verschwunden ist. Jo und sein Team machen sich auf die Suche nach diesem Ring, der sie auf die Spur des Mörders führen soll.

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Eine Gruppe Pariser Feuerwehrmänner macht einen grausigen Fund in einer Garage unter dem Place Vendôme: Eine verbrannte Männerleiche liegt zwischen den Reifen eines Autos. Es handelt sich um den Buchhalter Philip Roquin. Er wurde entführt und nach der Übergabe des Geldes grausam getötet. Die Spur führt zu einem Frauengefängnis. Als Jo der Lösung des Falles immer näher kommt, wird erneut jemand entführt...

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Die junge Antiquitätenhändlerin Marie-Eve wurde brutal zusammengeschlagen und erliegt noch am Tatort ihren Verletzungen. Kurz vor ihrem Tod wollte sie in einer Bar einen Kunden treffen, der jedoch Zeugenaussagen zufolge nicht aufgetaucht ist. Verkaufen wollte Marie-Eve einen uralten Chanukka-Leuchter, der früher dem Holocaust -Opfer Rabbi Walter Zifkin gehörte.

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Yefiiqtgcawkq3xkroxyecpvaoa 1x7 – Die Oper

Grausamer Fund vor der Oper: Gerade noch hat Anwalt Raymond Sittler seine Tochter bei der Ballettstunde abgesetzt, da wird er vergiftet auf den Stufen des Kulturtempels gefunden. Zunächst fällt der Verdacht auf eine verlassene Geliebte Sittlers – bis auch sie tot entdeckt wird. Ein verzweifelter Student und seine ehrgeizige Freundin rücken allerdings bald in das Visier von Jo. Was haben sie mit den mysteriösen Todesfällen zu tun?

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In den Pariser Katakomben wird eine junge Gentechnikerin erstochen. Ein auf dem Rücken eingeätztes Satanisten-Symbol legt nahe, den Mörder in der Gothic-Szene zu suchen. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als das Tätigkeitsfeld des Opfers näher in Augenschein genommen wird. Im Auftrag eines Pharmakonzerns experimentierte die Wissenschaftlerin zuletzt mit Pestbakterien. Die Substanzen für ihre Testreihen hatte sie anscheinend den Pesttoten in den Katakomben entnommen.

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Inhalt

Jo St. Clair (Jean "Léon - Der Profi" Reno), ein alter Hase im Pariser Morddezernat, löst gemeinsam mit seinem Team an Detektives (unter anderem Tom Austen und Celyn Jones) in rekordverdächtiger Geschwindigkeit die kniffligsten Fälle, die die französische Hauptstadt zu bieten hat. Nebenbei versucht St. Clair auch noch seine Alkoholabhängigkeit und Tablettensucht in den Griff zu bekommen, die Beziehung zu seiner Tochter Adèle (Heida Reed) zu kitten und die Probleme mit seiner kriminellen Vergangenheit aufzuarbeiten. Dabei steht ihm nicht nur seine Chefin Béatrice Dormont (Orla Brady) sondern auch die Nonne Karyn (Jill Hennessy aus "Crossing Jordan") mit Rat und Tat zur Seite.
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

CSI Paris - Not more not less

Jean Reno ist eine lebende Legende. Nicht nur durch seine Paraderolle als stoischer Killer in "Léon - Der Profi" sondern auch durch seine Auftritte in "Im Rausch der Tiefe" und "Nikita", hat sich der Franzose bereits in den 90ern einen unleugbaren Kultstatus erarbeitet, der bis zum heutigen Tag nichts von seiner Gültigkeit verloren hat. Im Laufe der letzten Jahre haben sich zum Actionoeuvre von Reno vermehrt Auftritte in Drama- und Komödienproduktionen gesellt, die in den meisten Fällen jedoch qualitativ nicht an dessen frühere Werke anknüpfen können. Seine letzte wirklich gelungene Rolle hatte der Altstar Anno 2001 als französischer Cop in Gerard Krawczyks "Wasabi", der auf einem Drehbuch von Luc Besson basiert. In der Zwischenzeit wurde Reno entweder in nichtssagenden Nebenrollen verheizt ("Rollerball", "The Da Vinci Code", "Alex Cross") oder in schwach gescripteten Großproduktionen mit einer stereotypischen Hauptrolle bedacht ("Die purpurnen Flüsse 2", "22 Bullets").

Was lag also näher, als die Hauptrolle in einer Krimiserie zu übernehmen, um den eigenen Marktwert wieder zu steigern? Im Grunde genommen Garnichts. Vor allem dann nicht, wenn eine Figur dermaßen exakt auf die Bedürfnisse eines alternden Actionstars zu Recht geschnitten worden ist, wie jene des Jo St. Claire. Sie schreit beinahe nach einem abgehalfterten und von eigenen Gerechtigkeitsvorstellungen gesteuerten, jedoch trotzdem äußerst gebildeten und zuverlässigen Einzelgänger. Eine charakterliche Hülle, die sich Jean Reno im Laufe seiner Karriere bereits das ein oder andere Mal übergestülpt hat. Des Weiteren hat die Figur - ähnlich wie Reno selbst - ihre vermeintlich besten Jahre bereits hinter sich und plagt sich vom Leben gezeichnet von einem Fall zum Nächsten. Dabei müssen private und berufliche Hindernisse ebenso überwunden werden wie Probleme aus der Vergangenheit. Durch diese Nähe zu seinem Charakter (ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt) füllt Jean Reno die Hauptrolle in "The Cop - Crime Scene Paris" (im Original ganz simpel als "Jo" betitelt) perfekt aus und stellt somit, neben der sensationell in Szene gesetzten Stadt der Liebe, den Hauptgrund dar, der Serie an einem verregneten Samstagnachmittag eine Chance zu geben.

Um dem geneigten Betrachter etwas Neues anbieten zu können setzen die Regisseure Charlotte Sieling, Kristoffer Nyholm, Stefan Schwartz und Sheree Folkson Paris derart packend in Szene, dass die Stadt beinahe wie die eigentliche Hauptdarstellerin der Serie wirkt. Folgerichtig stehen auch alle acht Episoden der ersten Staffel mit einer Pariser Sehenswürdigkeit in Verbindung. Neben dem Eiffelturm und dem Place de la Concorde kommen unter anderem auch auch die Oper und Notre Dame zu filmischen Ehren. Diese Fokussierung ist ein kleiner Geniestreich, den man den Machern der Serie durchaus zugestehen muss. Anstelle der ewig gleichen amerikanischen Großstadt- respektive Beachbreak-Aufnahmen, suhlt sich "Jo" in ausgedehnten, filmischen Spaziergängen durch eine der schönsten Städte Europas. In Kombination mit der famosen HD-Optik und dem tollen Sound der Blu-ray wähnt man sich als Zuschauer folglich eher in einer spannenden Reality-Crime-Serie als in einem weiteren "CSI: Crime Scene Investigation"-Ableger.

Trotz all der vorangegangenen Lobhudelei, kranken die meisten Folgen der ersten (und anscheinend auch gleichzeitig letzten) Staffel von "Jo" an einfallslosen Drehbüchern, die jeden Fall über kurz oder lang zu einer mittelschweren Verschwörung aufbauschen, ohne dabei für merklichen Tiefgang zu sorgen. Zwar steigern das flotte Tempo der Inszenierung und der ein oder andere blutige Hingucker (ohne eine FSK 12 Einstufung jemals ernsthaft zu gefährden) den Unterhaltungsfaktor, eine konsequente Figureneinführung wird dabei aber weitestgehend verabsäumt. Für private Probleme oder wirkliche Ecken und Kanten der Hauptfiguren, die der breit interessierte Serienliebhaber beispielsweise in "Homeland", "Californication" oder "Justified" zuhauf serviert bekommt, bleibt in dem hektischen Versuch immer verzwicktere Fälle zu konstruieren nur wenig bis gar keine Zeit. Dadurch wird eine Identifikation mit den Hauptcharakteren beinahe unmöglich.

Einen weiteren, zumindest peripher störenden, Aspekt stellt (im O-Ton) die Tatsache dar, dass alle Akteure der Serie ganz offensichtlich entweder Amerikaner oder zumindest Australier oder Kanadier sind. Das wiederum wirft die Frage auf, ob es in Paris wirklich keine Franzosen mehr gibt, die sich in und um Polizeistationen bzw. Sehenswürdigkeiten aufhalten. Wenn vom schäbigen Kleinganoven über den französischen Polizisten bis hin zum Firmenboss jeder mit Ami-Slang protzen kann, offenbart sich der US-Markt als präferiertes Ziel der belgisch-französischen Co-Produktion. Das wirkt vor allem in Bezug auf die ansonsten sehr authentische Atmosphäre von "Jo" ausgesprochen befremdlich.

Fazit

"The Cop - Crime Scene Paris" aka "Jo" ist eine ruhige Krimiserie auf den Spuren großer US-Vorbilder wie "CSI: Crime Scene Investigation" und unterhält trotz einiger eklatanter (Drehbuch-)Schwächen ausgesprochen gut. Das ist zu einem Großteil sicherlich dem motivierten Schauspieler-Ensemble und der realitätsnahen Umsetzung zu verdanken. Mit Jean Reno passend besetzt und mit Paris atmosphärisch positiv verstärkt, krankt die Serie hauptsächlich an unnötigerweise aufgebauschten Scripts, einer gezwungen wirkenden Amerikanisierung und zu wenig sozialem Unterbau seiner Hauptfiguren.

Kritik: Christoph Uitz

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