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Serienkiller-Fiasko: Neuer Thriller des "Sieben"-Autors wird zum bitteren Kino-Debakel

Stu

Von Stu

Quelle: World of Reel
Bildnachweis: © 20th Century Studios | Szene aus "Psycho Killer"

Beim Titel Psycho Killer weiß man sofort, was man bekommt: Der Thriller startete kürzlich ohne großes Tamtam in den US-Kinos. Vertrieben von 20th Century Studios (Disney) erregte der Film trotzdem Aufmerksamkeit – vor allem wegen des Drehbuchs von Andrew Kevin Walker. Der Autor, bekannt für Klassiker wie Sieben (1995) und Drehbücher zu 8mm oder Sleepy Hollow (beide 1999), soll zudem als Script Doctor an The Game (1997) und Fight Club (1999) beteiligt gewesen sein. Mit einem derart prominenten Hintergrund hätten Thriller-Fans eigentlich Grund zur Vorfreude gehabt. Doch das Ergebnis enttäuscht.

"Psycho Killer" wird zum Debakel

Das Regiedebüt von , der bereits früher mit Walker zusammengearbeitet hat, erweist sich als Debakel. Obwohl der Filmemacher als langjähriger Produzent Erfahrung besitzt, war er bei Psycho Killer offenbar überfordert. Die Dreharbeiten sollen vor rund drei Jahren abgeschlossen worden sein, seitdem zog sich die Postproduktion deutlich länger hin als geplant. Gerüchten zufolge war das Studio mit dem ersten Ergebnis unzufrieden und engagierte Kevin Greutert (unter anderem Regisseur von Saw VI) für zusätzliche Schnittarbeiten – was offenbar nicht half.

20th Century Studios verzichtete darauf, den Film vorab der Presse zu zeigen, und setzte auf einen zurückhaltenden Kinostart. Die ersten Kritiken fallen vernichtend aus. Die Chance auf eine Rückgewinnung des Budgets von geschätzten 10 bis 20 Millionen US-Dollar gilt dazu als unwahrscheinlich. Am Startwochenende soll Psycho Killer lediglich etwas über 700.000 US-Dollar in Nordamerika eingespielt haben und wurde nur in 1.100 Kinos gezeigt.

Darum geht's in "Psycho Killer", der auch deutsche Wurzeln hat

Inhaltlich folgt der Film einer Highway-Polizistin in Kansas (, Cold Storage), die den brutalen Mord an ihrem Ehemann verarbeiten muss. Auf der Suche nach dem Täter erkennt sie, dass es sich um einen sadistischen Serienkiller () handelt – und dessen psychische Abgründe sind noch finsterer, als sie je erwartet hätte. 

Für Deutschland bleibt noch unklar, ob Psycho Killer den Weg in die Kinos findet. Constantin Film aus Deutschland war am Projekt beteiligt und könnte den Vertrieb übernehmen. Ob der Film wie zuletzt Ella McCay direkt auf Streamingplattformen wie Disney+ erscheint (mehr Details dazu gibt es hier) oder doch noch auf die großen Leinwände kommt, steht derzeit noch nicht fest. Derweil sorgt in den Kinos ein anderer Genre-Film für Top-Zahlen. Dabei steht kein großes Studio oder Franchise dahinter, sondern nur ein Indie-Game und ein bekannter YouTuber. Mehr dazu gibt's es in dieser News:

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