Bildnachweis: © Paramount | Motiv von "Scream 7"
Fast 30 Jahre nachdem Ghostface erstmals Jagd auf Teenager machte, meldet sich die Slasher-Reihe eindrucksvoll zurück. Scream 7 startet mit 64,1 Millionen US-Dollar am nordamerikanischen Box Office – und markiert damit den besten Auftakt der gesamten Reihe.
Weltweit steht der Horrorfilm bereits bei 97 Millionen Dollar. Angesichts eines Budgets von rund 45 Millionen Dollar ist das ein mehr als gelungener Start für Verleiher Paramount Pictures – und zugleich das bislang stärkste Debüt des Kinojahres 2026.
Rückkehr von Neve Campbell zahlt sich aus
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg dürfte die Rückkehr von Neve Campbell als Sidney Prescott sein. Nachdem sie in Scream VI pausierte, kehrt sie nun an die Seite von Courteney Cox, David Arquette und Matthew Lillard zurück. Hinter den Kulissen kam es zuvor zu Turbulenzen: Ursprünglich waren erneut Melissa Barrera und Jenna Ortega eingeplant, nach Kontroversen und kreativen Umstellungen übernahm Franchise-Veteran und Regisseur Kevin Williamson wieder eine zentrale Rolle.
Die Kritiken fallen gemischt aus, auch das B-Minus-CinemaScore signalisiert keine uneingeschränkte Begeisterung. Bei uns gab es für dem Film sogar nur 3,5 von 10 Punkten. Doch das Publikum strömt in Scharen in die Kinos. Von „Franchise-Fatigue“ ist an den Kassen jedenfalls nichts zu spüren. Ein achter Teil dürfte damit nur noch Formsache sein und soll bereits dieses Jahr gedreht werden.
"GOAT" und "Wuthering Heights" rutschen ab
Der Animationsfilm G.O.A.T., produziert von Basketballstar Stephen Curry, muss nach zwei Wochen an der Spitze Platz machen und landet mit rund 12 Millionen Dollar am dritten Wochenende auf Rang zwei. In Nordamerika steht der Film nun bei 74 Millionen Dollar, weltweit bei etwa 130 Millionen.
Wuthering Heights von Emerald Fennell folgt mit sieben Millionen Dollar am dritten Wochenende auf Platz drei. Das Drama kommt bislang auf rund 72 Millionen Dollar in Nordamerika und 192 Millionen weltweit – ein solides Ergebnis, ein dreistelliger US-Endstand scheint jedoch außer Reichweite.
Konzertfilme behaupten sich
Auch Konzertfilme bleiben ein verlässlicher Faktor. Twenty One Pilots: More Than We Ever Imagined startet mit rund 3,7 Millionen Dollar in 836 Kinos. Ebenfalls stark unterwegs ist EPiC: Elvis Presley in Concert, das nach Erweiterung der Kinokopien weitere 3,5 Millionen Dollar einspielt und nun bei 7,8 Millionen nach zwei Wochen steht.
Weniger zufriedenstellend dürfte das Ergebnis von Crime 101 ausfallen. Der Thriller mit Chris Hemsworth, Mark Ruffalo und Halle Berry steht nach drei Wochen weltweit bei 57 Millionen Dollar – angesichts des Staraufgebots kein überragender Wert.
US-Starts der kommenden Woche
In der nächsten Woche dürften zwei Neustarts für frischen Wind sorgen: Zum einen geht mit The Bride ein düster angelegtes Genreprojekt an den Start, zum anderen schickt Disney mit Hoppers einen familienfreundlichen Animationsfilm ins Rennen. Beide Titel sprechen sehr unterschiedliche Zielgruppen an – und könnten je nach Resonanz das Box-Office-Ranking ordentlich durcheinanderwirbeln.
Nach dem starken Horror-Auftakt bleibt es spannend, ob Ghostface auch in Woche zwei dominieren kann – oder ob bereits der nächste Herausforderer wartet.