David Fincher beendet seine langjährige Zusammenarbeit mit Netflix. Wie Bloomberg berichtet, will der Regisseur seinen aktuellen Vertrag, der 2027 ausläuft, nicht verlängern. Damit endet eine Partnerschaft, die 2013 mit House of Cards begann und Fincher über Jahre zu einem der wichtigsten Filmemacher des Streamingdienstes machte.
David Fincher wird zum gefragten Regie-Free-Agent
Fincher realisierte für Netflix unter anderem Mank und Der Killer und war zudem maßgeblich an der Serie Mindhunter beteiligt. Wohin es den Regisseur nach Vertragsende zieht, ist bislang offen. Als mögliche neue Partner kommen grundsätzlich große Studios und Streamingdienste infrage. Eine offizielle Entscheidung zu seiner künftigen Heimat gibt es derzeit nicht.
Für Netflix könnten sich durch die Trennung auch Konsequenzen für mehrere geplante Projekte ergeben. Dazu zählen unter anderem die Chinatown-Prequelserie und der Neo-Western Bitterroot. Auch die Zukunft von Mindhunter bleibt unklar. Zuletzt hatte Netflix zudem das geplante Squid Game: America eingestellt, an dem Fincher beteiligt war. Sein nächster Film, das von Quentin Tarantino geschriebene Spin-off The Further Mis-Adventures of Cliff Booth, startet zunächst am 25. November exklusiv in IMAX-Kinos und soll dann am 23. Dezember bei Netflix veröffentlicht werden.
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