Sylvester Stallone hat genug von der Kritik an Vetternwirtschaft in Hollywood. Der Rocky-Star verteidigt offen, dass berühmte Eltern ihren Kindern Vorteile verschaffen, und findet deutliche Worte für alle, die das verurteilen. Anlass sind Vorwürfe rund um seine Tochter Scarlet Rose Stallone, die ebenfalls im Schauspielgeschäft Fuß fasst. Zuvor spielte sie bereits an der Seite von Mel Gibson im Thriller Hunting Season - Blutige Fährte.
"Tulsa King“: Sylvester Stallone steht zu seiner Tochter
Die Diskussion betrifft auch Tulsa King, die Gangsterserie von Yellowstone-Schöpfer Taylor Sheridan und Paramount+, in der Stallone als Mafia-Boss Dwight Manfredi die Hauptrolle spielt. Seit dem 16. Oktober 2026 läuft dort die vierte Staffel. Auch Stallones Tochter gehört in den neue Episoden zum Cast. Dass sie durch ihren berühmten Vater Vorteile genießen kann, bestreitet der Hollywood-Star nicht – im Gegenteil.
"Zuerst heißt es: ‚Vetternwirtschaft ist schrecklich.‘ Ich sage: Ach, bitte! Du bist kein guter Elternteil, wenn du nicht ein bisschen Vetternwirtschaft betreibst. Dann kümmerst du dich offensichtlich nicht um deine Kinder, denn sie stehen an erster Stelle. Natürlich ist das Vetternwirtschaft, du Idiot! Genau deshalb sind wir Eltern. Wir wollen das Beste für unsere Kinder. Also verschaffen wir ihnen natürlich jeden Vorteil, den wir ihnen bieten können“ [...] "Können sie dieses Niveau an Exzellenz halten? Das liegt außerhalb unserer Kontrolle. Aber wenn wir ihnen die Tür öffnen können, sehen wir, ob sie die Fähigkeit haben, hindurchzugehen.“
Die Debatte um sogenannte Nepo-Babys, also Kinder prominenter Eltern, beschäftigt Hollywood seit Jahren. Stallone sieht familiäre Beziehungen zwar als Vorteil, betont aber, dass der Nachwuchs anschließend selbst überzeugen müsse. Auch wenn Außenstehende den Einstieg als zu einfach empfänden, komme es letztlich darauf an, sich dauerhaft zu behaupten. Wer vor Millionen Menschen bestehe, müsse beweisen, dass er das Zeug dazu habe.
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