Von OnealRedux am Mittwoch, 04 November 2026, 13:00 Uhr
Bildnachweis: © Crunchyroll | Motiv von "Naruto"
Die geplante Realverfilmung von Naruto nimmt weiter Fahrt auf. Nachdem sich Lionsgate bereits die Rechte an der beliebten Manga-Reihe gesichert hatte, bekommt das ambitionierte Hollywoodprojekt nun einen mächtigen Partner. Sony Pictures wird sich an der Finanzierung beteiligen und den internationalen Kinoverleih außerhalb Nordamerikas übernehmen. Damit kommt es zu einer erneuten Zusammenarbeit mit Regisseur Destin Daniel Cretton, der zuletzt mit Spider-Man: Brand New Day einen gewaltigen Kinoerfolg feiern konnte. Für die Adaption einer der erfolgreichsten Manga-Reihen aller Zeiten ist das ein wichtiger Schritt.
"Naruto": Sony Pictures und Lionsgate bündeln ihre Kräfte
Wie The Hollywood Reporter berichtet, setzte sich Sony in einem Bieterwettstreit gegen mehrere konkurrierende Studios durch. Während Lionsgate weiterhin maßgeblich für die Produktion verantwortlich bleibt, soll Sony vor allem seine internationale Vertriebsstruktur und finanzielle Stärke einbringen. Die Zusammenarbeit könnte dem Projekt eine deutlich größere weltweite Kinoauswertung ermöglichen.
Ein entscheidender Vorteil dürfte Sonys Erfahrung mit japanischer Unterhaltung sein. Der Konzern besitzt unter anderem den Anime-Streamingdienst Crunchyroll und verfügt damit über umfangreiche Kenntnisse des internationalen Anime-Marktes. Lionsgate-Chef Adam Fogelson bezeichnete Sony entsprechend als idealen Partner, um das Franchise einem weltweiten Publikum näherzubringen.
Das Potenzial ist gewaltig: Die von Masashi Kishimoto erschaffene Manga-Reihe verkaufte sich weltweit mehr als 250 Millionen Mal und entwickelte sich durch ihre Anime-Adaptionen zu einem internationalen Phänomen. Im Mittelpunkt steht der junge Ninja Naruto Uzumaki, der davon träumt, eines Tages zum Hokage und damit zum Anführer seines Dorfes aufzusteigen. Gleichzeitig trägt er einen mächtigen Fuchsdämon in sich, der bei seiner Geburt in seinem Körper versiegelt wurde.
"Naruto": Manga-Schöpfer beteiligt sich an der Verfilmung
Für zusätzliche Zuversicht dürfte sorgen, dass Kishimoto selbst an der Entwicklung beteiligt ist. Der Manga-Schöpfer hat seine Unterstützung für Regisseur Destin Daniel Cretton bereits öffentlich bekundet. Cretton, der neben Spider-Man: Brand New Day auch Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings inszenierte, soll sowohl die Regie übernehmen als auch am Drehbuch arbeiten.
Die Suche nach den jungen Hauptdarstellern läuft derzeit. Eine wichtige Rolle ist allerdings bereits besetzt: Charles Melton, bekannt aus Riverdale und Beef, soll den Ninja-Meister Kakashi Hatake verkörpern. Als Lehrer und Mentor von Naruto und seinen Mitstreitern gehört Kakashi zu den beliebtesten Figuren der gesamten Reihe.
Die Dreharbeiten sollen nach aktueller Planung im Frühjahr 2027 beginnen. Einen offiziellen Kinostart gibt es bislang nicht, eine Veröffentlichung im Laufe des Jahres 2028 erscheint jedoch denkbar. Mit Sony und Lionsgate im Rücken sowie der Beteiligung des ursprünglichen Schöpfers stehen die Chancen jedenfalls gut, dass die lange geplante Naruto-Verfilmung nun tatsächlich Realität wird.
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