Von OnealRedux am Freitag, 06 November 2026, 11:00 Uhr
Bildnachweis: © Splendid Film/WVG | Motiv von "Exhuma"
Mit Exhuma gelang dem südkoreanischen Horrorkino 2024 ein gewaltiger Publikumserfolg, der auch international für Aufmerksamkeit sorgte. Nun arbeitet ein Teil des Produktionsteams an einem weiteren düsteren Genreprojekt. Stoneborn verbindet okkulte Rituale, familiäre Trauer und eine mysteriöse Macht, die angeblich jeden Wunsch erfüllen kann. In den Hauptrollen sind Jeon Jong-seo (Burning, Ballerina) und Sul Kyung-gu (Good News, Possible Love) zu sehen. Der Film befindet sich bereits in der Postproduktion und soll 2027 in die südkoreanischen Kinos kommen.
"Stoneborn": Ein heiliger Stein wird zum Mittelpunkt eines Albtraums
Die Geschichte dreht sich um einen geheimnisvollen Stein, dem übernatürliche Kräfte nachgesagt werden. Der Legende zufolge kann er jeden Wunsch erfüllen. Doch was zunächst wie ein außergewöhnliches Geschenk erscheint, entwickelt sich für diejenigen, die mit ihm in Berührung kommen, zu einer gefährlichen Versuchung. Denn die Macht des Steins scheint eine dunkle Seite zu besitzen.
Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die nach dem plötzlichen Tod ihrer jüngeren Schwester in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Dort wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und stößt auf Hinweise zu dem rätselhaften Stein. Während sie versucht, die Ereignisse rund um den Tod ihrer Schwester zu verstehen, gerät sie zunehmend in den Einflussbereich übernatürlicher Kräfte.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei ein Schamane, dargestellt von Sul Kyung-gu. Seine Verbindung zu den mysteriösen Geschehnissen führt die Protagonistin immer tiefer in eine Welt aus Ritualen, alten Überzeugungen und verstörenden Entdeckungen. Welche Wahrheit sich hinter dem Stein verbirgt und welchen Preis seine angebliche Macht fordert, bildet das zentrale Geheimnis des Films.
Das "Exhuma"-Team setzt erneut auf koreanischen Okkult-Horror
Regie führt Lee Deok-chan, der mit Stoneborn sein Spielfilmdebüt gibt. Zuvor machte er mit Kurzfilmen auf sich aufmerksam, darunter Leo, für den er beim Jeonju International Film Festival ausgezeichnet wurde. Anders als bei Exhuma, den Jang Jae-hyun inszenierte, übernimmt diesmal also ein neuer Regisseur die kreative Verantwortung.
Produziert wird Stoneborn von Cinematic Moment und Pinetown Production. Der internationale Vertrieb liegt bei Barunson E&A, das den Film bereits im Mai 2026 auf dem Filmmarkt in Cannes vorstellte. Beim Busan International Film Festival im Oktober wurde die Produktion erneut internationalen Einkäufern präsentiert. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Film bereits in der Postproduktion.
Für 2027 ist eine Veröffentlichung in Südkorea durch Acemaker Movieworks vorgesehen. Ein konkreter Termin für Deutschland wurde bislang nicht bekannt gegeben. Mit seiner Verbindung aus Schamanismus, familiären Geheimnissen und einer übernatürlichen Bedrohung knüpft Stoneborn thematisch an die Stärken des koreanischen Okkult-Horrors an. Besonders interessant dürfte dabei sein, wie Regiedebütant Lee Deok-chan die Geschichte um einen vermeintlich wundertätigen Stein inszeniert.
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