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Pathetisch, kraftvoll, zeitlos: 10 Historienfilme, die man gesehen haben sollte

Ob wir wirklich eine weitere Auflage von Ben Hur gebraucht hätten, sei an dieser Stelle einfach mal dahingestellt. Dass es indes aber einige Alternativen gibt, die – womöglich – durchaus erstrebenswerter sind, steht wohl außer Frage. 10 empfehlenswerte Filme, die sich ebenfalls als Historienfilme schimpfen, aber vollkommen verschiedener Couleur sind, haben wir in dieser Liste einmal für euch zusammengetragen. Vielleicht trefft ihr ja auf die ein oder andere Perle.

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Caligula

Auch hier darf man den Unkenrufen keinen Glauben schenken:  Caligula ist nicht der überbordende Pornofilm, zu dem er immer wieder gemacht wird, was ihn letztlich allerdings kein Stück weniger exzessiv macht. Tinto Brass hat mit seinem Skandalfilm des Jahrhunderts vielmehr eine brachiale Charakter-Studie inszeniert, die mit einem ungebremsten Malcolm McDowell in der Hauptrolle alles an sich reißt, was ihm zu nahe kommt. Für Cineasten ist dieser einmalige Ausflug in das antike Rom selbstredend Pflicht.

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Alexander

Vollkommen zu Unrecht verdammt. Vor allem im Extended Cut ist Oliver Stone mit Alexander ein wirklich, wirklich gelungener Film geglückt. Wann schließlich gab es zuletzt einen Film dieser produktiven Größenordnung, der sich so ausgiebig mit den einzelnen Facetten im Charaktermosaik einer historischen Persönlichkeit beschäftigt hat? Eben. Eine beachtliche Leistung, dieses tiefschürfende Psychogramm eines Menschen, der zum Gottsein gezwungen wurde.

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Master & Commander - Bis ans Ende der Welt

Während nicht nur auf dem europäischem Festland die Napoleonischen Kriege um 1805 tobten, sondern sich auch die Flotten der britischen undfranzösischen Streitkräfte auf den Weltmeeren unerbittliche Gefechte lieferten, wird Russell Crowe, hier als Captain Jack Aubrey unterwegs, die Mission aufgetragen, ein unter französischer Flagge fahrendes Kaperschiff abzufangen. Aus dieser Ausgangslage entspinnt Peter Weir ein fabelhaft ausgestattetes und angenehm schroffes Hochseeabenteuer, natürlich ganz auf Crowe zugeschnitten, aber mit einem spürbaren Interesse an der Beobachtung von Gruppendynamiken.

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The New World

Melancholie und Esoterik dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und Hände, die langsam durch sich im Abendwind wiegende Felder streifen; und Menschen, die im Einklang der Natur miteinander verschmelzen. Klar, kann sich nur um Terrence Malick halten. The New World, seine ganz eigenes Auffassung der Pocahontas-Folklore, ist durch und durch sensitives Kino, jenseits von Zuschreibungen und einer festgefahrenen Erzählmechanik. Niemand muss verstehen, wenn doch jeder fühlen darf.

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Der Leopard

Luchino Visconti. Ein Name, bei dem man heute vor Ehrfurcht sein Haupt neigen möchte. Egal, was der Mann angefasst hat, herausgekommen ist dabei zwangsläufig eine Vorstellung dessen, was man 'cineastisches Orgasmus' nennen möchte. Und Der Leopard ist dafür ein ganz besonders gutes Beispiel, ist seine Abhandlung über den Niedergang der italienischen Aristokratie doch mit einer solchen dionysischen Detailversessenheit angegangen worden, dass man der berauschenden Opulenz nur mit benebelten Sinnen begegnen kann.

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Gladiator

Da hat Ridley Scott noch einmal Filmgeschichte geschrieben, obwohl ihn Anfang der Jahrhundertwende bereits ein nicht unwesentlicher Teil der Filminteressierten abgeschrieben hatte. Sein Gladiator, in seinen Storygrundzügen natürlich nicht unwesentlich an Ben Hur angelehnt, ist die Renaissance des Sandalenfilms gewesen. Ein pathetisches und kraftstrotzendes Seherlebnis, formidabel in Szene gegossen und herausragend von Russell Crowe und Joaquin Phoenix in den Hauptrollen verkörpert.

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Ben Hur

Und da wären wohl bei der wohl bekanntesten Ben-Hur-Interpretation. Der von William Wyler inszenierte und mit Charlton Heston markant in der Hauptrolle besetzte Monumentalklassiker veranschaulicht gerade heutzutage ganz wunderbar, was am Kino aus den goldenen Zeiten so verführerisch war: Es konnte durch sein organisches Begehren begeistern; Kino, zum Greifen nah, zum Träumen gemacht, mit einer offenherzigen Lust am eskapistischen Spektakel. Famos.

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Die sieben Samurai

Cineastisches Grundwissen, Dauergast in Bestenlisten, Kunst ohne Verfallsdatum. Akira Kurosawa eben. An dieser Stelle sei aber auch der 1985 veröffentliche Ran empfohlen, der zwar nicht den gleichen Stellenwert wie Die sieben Samurai in der Filmgeschichte genießt, aber ohne Zweifel eine eben solche Pflichtveranstaltung darstellt.

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Barry Lyndon

In einer Reihe von Meisterwerken, wie man sie im Schaffen von Stanley Kubrick nun mal unentwegt entdeckt, kann es schon mal passieren, dass der ein oder andere Film weniger Aufmerksam bekommt, als er eigentlich verdient hat. In diesem Fall ist das wohl Barry Lyndon, die Geschichte eines irischen Burschen, der, frei von jedweder Perspektive, in den englischen Adel des 18. Jahrhundert aufsteigt, um herauszufinden, dass auf der Spitze der gesellschaftlichen Schicht auch nicht alles Gold ist, was glänzt. Dass Barry Lyndon ein Gemälde von Film geworden ist, muss bei diesem Regisseur wohl nicht weiter erwähnt werden.

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Lawrence von Arabien

Der Klassiker schlechthin. Überlebensgroßes, ungefiltertes Breitwandkino, wie man in dieser Formvollendung wohl nur einmal zu Gesicht bekommen hat. Tatsächlich fällt es schwer, angemessene Superlativen zu finden, die David Leans Klassiker akkurat beschreiben, wir belassen es an dieser Stelle ganz einfach damit, zu sagen: Wer Lawrence von Arabien nicht gesehen hat, hat die Schönheit des Kinos nie in Gänze erfahren.

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