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Monroe

Kritik von Monroe

Mittelmaß

Der Survival-Thriller Beast (Jäger ohne Gnade) bietet auf den ersten Blick eine solide Ausgangsidee: Ein einzelner, aggressiver Löwe wird zur tödlichen Bedrohung in der afrikanischen Wildnis. Wenn das Tier tatsächlich auftaucht, funktioniert der Film auch durchaus – die Angriffe wirken direkt, brutal und körperlich spürbar, wodurch echte Spannung entsteht. Gerade diese Momente zeigen, dass das Konzept eines isolierten Raubtiers als Antagonist durchaus tragen kann. Leider wird dieses Potenzial nur teilweise genutzt, denn dazwischen leidet der Film unter spürbarem Leerlauf und dramaturgischen Schwächen. Besonders problematisch ist die Inszenierung der Hauptfigur von Idris Elba: Sein Charakter wirkt erstaunlich ungelenk und oft unbeholfen, was dem eigentlich als entschlossenen Vater und Beschützer gedachten Heldenprofil die Überzeugungskraft nimmt. Statt eines starken, souveränen Protagonisten, der der Naturgewalt des Löwen etwas entgegensetzt, entsteht häufig der Eindruck einer Figur, die eher zufällig durch die Handlung stolpert. Umso deutlicher wird, dass die effektivsten Momente genau dann entstehen, wenn der Film sich auf sein eigentliches Kernkonzept konzentriert: den unmittelbaren, brutalen Überlebenskampf gegen ein Raubtier. So bleibt am Ende ein Thriller mit funktionierender Bedrohungsidee und einzelnen intensiven Szenen, der jedoch durch erzählerische Längen und eine überraschend unbeholfen inszenierte Hauptfigur deutlich unter seinen Möglichkeiten bleibt


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