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Souli

Kritik von Souli

Gesehen: Februar, 2019

Kino für Hängengebliebene. Lieber noch einmal E.T. oder DER GIGANT AUS DEM ALL in den Player schmeißen, da hat man in jedweder Hinsicht mehr von. Nachdem man sich aus allen Ecken anhören durfte, dass es mit BUMBLEBEE nun tatsächlich einen TRANSFORMERS-Film mit Herz geben sollte, konnte man leicht darauf gespannt sein, wie die Kurskorrektur von Regisseur Travis Knight ausfallen wird. Nun, vor allem bequem, denn letztlich kommt es wohl auch darauf an, was man unter „Herz“ verstehen möchte. Retro-Anbiederung? Ok. Sicherlich kann sich BUMBLEBEE glücklich schätzen, mit Hailee Steinfeld eine begabte Darstellerin in der Hauptrolle aufzuweisen, die den Film, anders als ihre männlichen Vorgänger, durchaus zu erden versteht. Handwerklich ist das auch alles in Ordnung, fernab vom Schnittmassaker eines Michael Bay und darauf bedacht, das heimelige Feeling der 80s heraufzubeschwören. Damit beginnt aber auch das Problem des Autobot-Prequels, denn letztlich führt das Emulieren der Stimmung der populären Vorbilder jener Dekade in eine recht statisch anmutende Komfortzone, in der es nur um das nostalgierte Bedienen, aber nicht um Eigendynamik geht. Ein Blockbuster, der immerzu den geringsten Widerstand sucht, vollkommen auf Nummer sicher produziert ist, aber – was nicht schwer ist – immerhin angenehmer wegzuschauen ist als Bays letzte Roboter-Schrotthaufen. Ich hab königlich gegähnt. Der erste TRANSFORMERS bleibt immer noch der beste Teil des Franchise.

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