Wie oft ich mir diesen Film schon angeschaut habe und bin neben der Dramatik so dermaßen unterhalten worden - feierlich ist das schon nicht mehr.
Es ist schlicht eine Buddy-Geschichte, die den Rahmen sonstiger Buddy-Geschichten gesprengt und sich seine Aufmerksamkeit mehr als verdient hat. Omar Sy zeigt eine genauso fest definierte Figurendarstellung wie Francois Cluzet, und die Geschichte drum herum wirkt durch ihren wahren Charakter einfach rund. Da stört mich die etwas dick aufgetragene Dramatik jetzt weniger, weil der Gute-Laune-Faktor einfach funktioniert. Auch technisch ist der Film mindestens gut ausgefallen, mir gefällt vor allem die Anfangssequenz in den Farben von Natriumdampflampen und dem gemächlichen Stil.
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