Tagträume, Hollywood-Tropen und Tanzeinlagen wirft Josef Kubota Wladykas semi-biographisches Tanz-Theater planlos zusammen. Die platte Message banalisiert den von Rinko Kikuchi einfühlsam dargestellte Trauerprozess zu einer pathetischen Phase. Sie solle einfach Spaß haben und den Verlust hinter sich lassen, rät eine Freundin. Daniel Satinoffs Kamera versucht vergeblich, der zähen Handlung mit leuchtenden Farben und kinetischen Bewegungen Schwung zu verleihen. Immerhin ein originelles Element ist Luis und Harus multilingualer Dialog als Zeichen emotionaler Nähe. Der Rest bleibt seichte Selbstverklärung voll dramaturgischer Dissonanzen.
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