Das Rauschen der Blätter der malerischen Waldkulisse Ronan Day-Lewis pompösen Regie-Debüts klingt mehr nach dem Rascheln der Drehbuchseiten. Papierne Reden machen das dia- und monologlastige Drama noch ermüdender als der Mangeln an Ereignissen und Figurenentwicklung. Ambiente-Geräusche und melodramatisch Musik akzentuieren den kunsthandwerklichen Duktus dieser Familien-Affäre vor und hinter der Kamera. Als majestätische Bühne für eine famose schauspielerische Rückkehr und exzellente Nebenrollen funktioniert das düstere Drama. Abseits dessen bleibt es ein artifizielles Konstrukt, das seinen hochtrabenden Ambitionen kaum gewachsen ist.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz