In minimalistischen, observativen Szenen ohne Soundtrack, Erklärungen oder Kommentar dokumentiert Marie Voigniers parabolisches Porträt eine skurrile Fixierung. Mit intuitivem Gespür für die zwischenmenschlichen Anekdoten, die sich in die zentralen Ereignisse flechten, lauscht die französische Regisseurin auf die psychologischen, kulturellen und spirituellen Zwischentöne eines melancholischen Abenteuerromans. Kontext und Hintergrund des Geschehens erschließen sich beiläufig durch die Gespräche der Einheimischen, die von Nebenfiguren zu den eigentlichen Protagonist*innen werden. Ein kontemplatives Stück Kryptozoologie mit einer leise bestrickender Atmosphäre.
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