“Es ist die einzige Konstante.“, schwärmt Ragnhild Ekner über die fußballverrückten Titel-Helden ihrer Doku-Hommage. Jene ist ein Fan-Film in mehrfachem Sinn: über Fans von einem Fan für Fans. Die oft aus einer kriminalisierenden und moralisierenden Perspektive dargestellten Ultras aus einem anderen Blickwinkel zu zeigen, ist ein lohnender und relevanter Ansatz. Doch statt ihre Insider-Position für ein differenziertes Porträt zu nutzen, verfällt Ekner in idealisierende Eindimensionalität. Die Ekstase, Emotionalität und Ernsthaftigkeit der Ultras bleibt indes ein Kuriosum.
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