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So findest du deinen Titel

Einfach einen Titel oder Personennamen eingeben – auch Originaltitel funktionieren.

IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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Erwähnungen

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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Jo und Raissa sind unzertrennliche Freundinnen seit Kindertagen. Doch nun stehen sie am Beginn völlig unterschiedlicher Lebenswege. In ihrer letzten gemeinsamen Nacht entdecken Jo und Raissa ein geheimnisvolles Portal, das sie auf die geheimnisvolle Insel Nakali verschlägt. An diesem fantastischen Ort leben magische und mythische Wesen, von denen sie schon als Kinder in den Geschichten ihrer philippinischen Familien gehört haben. Einige der Wesen begegnen ihnen als Verbündete, andere als gefährliche Gegner. Gemeinsam mit dem gutmütigen, aber hoffnungslos tollpatschigen Werhund Raww und einer kleinen, doch entschlossenen Gruppe neuer Gefährten müssen sich Jo und Raissa der gefürchteten Manananggal stellen- Als sie erkennen, dass als Preis für ihre Rückkehr die Erinnerungen an ihre gesamte Freundschaft gefordert werden, beginnt für Jo und Raissa ein verzweifelter Wettlauf: Sie müssen die Insel verlassen, bevor sie einander für immer vergessen.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Forgotten Island ist ein Animationsfilm, der offenbar jede Vorstellung davon über Bord wirft, wann eigentlich genug genug ist. Bunt, rasant, laut und randvoll mit Einfällen, Kreaturen, Gags und Actionsequenzen rast DreamWorks' Abenteuer durch seine eigene Fantasiewelt. Das Ergebnis ist zweifellos außergewöhnlich – allerdings auch eine ziemliche Herausforderung für alle, die zwischen den einzelnen Reizen gelegentlich Luft holen möchten.


"Forgotten Island": DreamWorks schickt zwei Freundinnen auf ein völlig verrücktes Abenteuer

Im Mittelpunkt stehen die beiden Außenseiterinnen Jo und Raissa, die zu besten Freundinnen geworden sind und kurz vor einer entscheidenden Veränderung ihres Lebens stehen. Während sich ihre Wege nach der Schule zu trennen drohen, landen sie durch ein Portal auf der titelgebenden Insel. Dort fehlen ihnen wichtige Erinnerungen an die vergangene Nacht, weshalb sie herausfinden müssen, was geschehen ist und wie sie wieder nach Hause kommen. Die Grundidee verbindet dabei klassische Fantasy mit einem Hangover-artigen Mystery-Abenteuer.


Schon nach wenigen Minuten wird klar, dass Forgotten Island nicht vorhat, sein Publikum langsam in diese Welt einzuführen. Der Film tritt das Gaspedal durch und nimmt den Fuß praktisch nicht mehr vom Pedal. Ein visueller Einfall folgt auf den nächsten, dazwischen liegen Gags, Musik, Action und immer neue Wesen. Das kann faszinieren, wirkt stellenweise aber auch wie ein permanenter Informationssturm. Szenen bekommen kaum Gelegenheit, sich zu entfalten, bevor bereits die nächste Idee um Aufmerksamkeit buhlt.


Bunt, wild und völlig überdreht: "Forgotten Island" kennt keine Pause

Gerade darin liegt zugleich die größte Stärke des Films. Forgotten Island verfügt über eine enorme kreative Energie und kombiniert unterschiedlichste Animationstechniken und Einflüsse mit bemerkenswerter Konsequenz. Die Welt wirkt stellenweise wie ein gigantischer Spielplatz, auf dem Fantasywesen, Videospielästhetik, Anime-Einflüsse und absurde Einfälle ungefiltert aufeinandertreffen. Besonders einige der kleineren Figuren bleiben im Gedächtnis. Ein merkwürdiges Pilzvolk gehört dabei zu den charmantesten Kuriositäten des Films.

Weniger überzeugend fällt die emotionale Ebene aus. Die Beziehung zwischen Jo und Raissa bildet zwar das Zentrum der Handlung, doch gerade die beiden Hauptfiguren lassen eine stärkere Verbindung vermissen. Vor allem Jos chaotisches Verhalten kann schnell anstrengend werden und erschwert es, ihre Freundschaft wirklich nachzuvollziehen. Die Geschichte möchte immer wieder auf die Bedeutung dieser Beziehung zurückkommen, doch der permanente Vorwärtsdrang lässt den emotionalen Momenten kaum Raum. Selbst eine grundsätzlich interessante Idee rund um Erinnerungen und die gemeinsame Vergangenheit verpufft dadurch teilweise zwischen den vielen visuellen Reizen.


Bemerkenswert ist außerdem, wie weit sich der Film von einem klassischen Familienanimationsfilm entfernt. Neben absurdem Humor und ungewöhnlichen Gags gibt es einige deutlich düsterere Momente. Eine vampirartige Kreatur sorgt für überraschend bedrohliche Szenen, die für ein jüngeres Publikum durchaus einschüchternd wirken können. Dazu kommen Rauschsequenzen, schwarzer beziehungsweise anzüglicher Humor und weitere Einfälle, die man in einem DreamWorks-Film dieser Art nicht unbedingt erwarten würde.


"Forgotten Island" ist ab 12 Jahren freigegeben – und das hat einen guten Grund

Die FSK-12-Freigabe erscheint vor diesem Hintergrund nachvollziehbar. Der Film ist nicht darauf aus, sein Publikum gezielt zu schockieren, geht mit einzelnen Motiven aber erstaunlich weit. Gerade die düsteren Auftritte der Vampirkreatur stehen in deutlichem Kontrast zum ansonsten knallbunten Abenteuer. Für jüngere Kinder könnte die Mischung aus hoher Geschwindigkeit, Reizüberflutung und einzelnen bedrohlichen Momenten durchaus fordernd sein.


Forgotten Island ist damit sicher kein glattgebügeltes Animationsabenteuer. Der Film verfolgt seine eigene künstlerische Vision kompromisslos und zeigt, wie viel sich mittlerweile innerhalb des Mainstream-Animationskinos ausprobieren lässt. Genau diese Konsequenz verdient Anerkennung, selbst wenn die schiere Reizdichte nicht für jede*n funktioniert.


Wer sich auf diesen visuellen Dauerrausch einlassen kann, bekommt einen ungewöhnlichen Animationsfilm, der sich kaum mit den üblichen Formeln zufriedengibt. Für alle, die zwischendurch Ruhe, Übersicht oder mehr Raum für emotionale Momente benötigen, dürfte die Reise dagegen anstrengend werden. Im Kino gehört Forgotten Island dennoch unbedingt auf die große Leinwand: Lieber ein Film, der mit seinen Ideen über die Stränge schlägt, als ein weiterer Animationsfilm, der aussieht und abläuft wie viele andere.

Fazit

Ein kreativer Rausch zwischen Faszination und Reizüberflutung: Visuell wagt sich der Animationsfilm erfreulich weit vor, doch sein permanentes Dauerfeuer erstickt ausgerechnet jene Emotionen, die er vermitteln möchte. Mutig und eigenwillig – aber auch erstaunlich anstrengend.

Kritik: Sebastian Groß

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