Mit Forgotten Island bringt DreamWorks Animation am 8. Oktober 2026 einen neuen Animationsfilm in die deutschen Kinos. Die Geschichte folgt den Freundinnen Jo und Raissa, die durch ein mysteriöses Portal auf die fantastische Insel Nakali gelangen. Dort erwartet sie eine ausgesprochen laute, bunte und wilde Abenteuerwelt voller fantastischer Wesen – darunter eine düstere Vampirgestalt, die den beiden das Leben schwer macht. Für einen großen Hollywood-Animationsfilm fällt die deutsche Altersfreigabe allerdings ungewöhnlich hoch aus: Forgotten Island ist von der FSK ab 12 Jahren freigegeben.
Bunte Bilder, düstere Bedrohung: Das ist für kleine Kinder durchaus fordernd
Ganz überraschend kommt die Einstufung angesichts des Films nicht. Forgotten Island setzt zwar auf knallige Farben, rasantes Abenteuer und jede Menge fantasievoller Kreaturen, hat aber auch deutlich düstere Momente. Vor allem die vampirische Antagonistin sorgt mit ihrem bedrohlichen Auftreten für eine Atmosphäre, die jüngere Kinder durchaus überfordern kann. Wie genau die FSK zu ihrer Entscheidung gekommen ist, wurde bislang allerdings nicht detailliert veröffentlicht. Als einziger Deskriptor ist „Bedrohung“ angegeben.
Für Eltern gibt es allerdings eine wichtige Ausnahme: Dank der sogenannten Elternbegleitregel dürfen Kinder bereits ab sechs Jahren einen FSK-12-Film im Kino sehen, wenn sie von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Forgotten Island ist damit trotz seiner offiziellen Altersfreigabe auch für Familien mit Kindern zwischen sechs und elf Jahren zugänglich. Für Kinder unter sechs Jahren gilt die Regel dagegen nicht – auch dann nicht, wenn die Eltern dabei sind.
Hohe Altersfreigaben sind bei Animationsfilmen selten
Eine FSK 12 ist bei einem großen Hollywood-Animationsfilm ungewöhnlich, höhere Freigaben gibt es bei Animation aber durchaus. Sausage Party etwa erhielt eine FSK 16 und richtete sich mit seinen Inhalten ohnehin an ein erwachsenes Publikum. Bei Forgotten Island ist die Ausgangslage eine andere: Der Film bleibt ein farbenfrohes, wildes Abenteuer für ein breites Publikum, kombiniert dieses aber mit einer ungewöhnlich düsteren Bedrohung - und teilweise auch etwas anzüglicheren Gags. Welche konkreten Szenen letztlich zur FSK 12 geführt haben, ist bislang nicht bekannt.
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