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Nach seiner Niederlage gegen den legänderen Ip Man entscheidet sich Cheung Tin Chi (Jin Zhang) gegen den Kampfsport Wing Chun und lebt nun ein einfaches Leben mit seinem Sohn.Doch schon bald gerät Tin Chi in Schwierigkeiten mit der lokalen Triade, die auch noch sein Haus niederbrennen. Tin Chi flüchtet in die „Bar Street“ und schlüpft dort bei Chiu Kam Fu, dem Betreiber einer Bar und seiner Schwester Julia (Liu Yan) unter, die rasch zu seinen Freunden werden. Als Tin Chi jedoch damit konfrontiert wird, dass die Triade ihre Drogengeschäfte in der Bar Street ausweiten und Menschen aus seinem neuen Umfeld sterben, fühlt er sich verpflichtet einzugreifen. Drogenbaron Davidson (Dave Bautista) nimmt grausam Rache und tötet Tin Chis Freunde. Für Tin Chi ist klar, dass es jetzt zu einem entscheidenden Showdown kommen muss...

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Kritik

Die Begeisterung um Wing-Chun-Meister Ip Man reißt einfach nicht ab, der Filmkosmos um ihn wird immer größer. Während die offizielle Reihe mit Donnie Yen in der Hauptrolle bald um einen vierten Teil bereichert wird, wird die Story von Ip Man 3 bereits vorher in einem Parallelstrang weitererzählt: Master Z: The Ip Man Legacy konzentriert sich auf  den Großmeister Cheung Tin-chi (Jin Zhang, The Grandmaster), der in einem spektakulären Kampf Ip Man zwar unterlag, sein Können aber derart genügend Beweis stellen konnte, dass man ihm gleich einen eigenen Film spendierte. Mit namhaften Cast an der Seite, Woo-Ping Yuen (Iron Monkey, Tai Chi) als erfahrenen Regisseur sowie Yen als Produzenten an Bord waren zumindest alle Mittel vorhanden, um aus dem Spin-Off ebenfalls einen starken Martial-Arts-Film zu zaubern. 

Auch wenn die Ip Man-Filme mit jedem Nachfolger erzählerisch ein wenig nachgelassen haben, so kann man ihnen nicht absprechen, dass sie, innerhalb ihres Genres betrachtet, dennoch zu den besseren Vertretern gehören. Das gilt auch für Master Z: The Ip Man Legacy, der auf inhaltlicher Ebene sicherlich auch seine Baustellen hat, da sich durch den ähnlichen Aufbau zu den Vorgängern nur wenig Überraschungen anbieten, dennoch funktioniert der Film insgesamt betrachtet sehr ordentlich, was den nicht gänzlich uninteressanten Charakteren, allen voran  dem charismatischen Cheung Tin-chi, zu verdanken ist. Ein gefallener Held, der jegliche Selbstachtung verloren hat und zu neuer Größe finden muss, womit er die Sympathien der Zuschauer auf seiner Seite hat. Auch die Nebenfiguren leisten ihren Beitrag, lediglich die Darstellung der Briten erfolgt einmal mehr etwas plump. 

Neben dem erneut sehr schicken Setdesign fallen die Kämpfe des Films großartig aus, eine Mischung aus akrobatischer Drahtseil-Action und gelungener Stunts, die schön choreografiert und mit reichlich Tempo inszeniert sind. Jin Zhang zeigt sich in der Hauptrolle als überaus fähiger Kämpfer, der sich vor einem Donnie Yen nicht zu verstecken braucht. Dass man ihn unter anderem gegen Martial-Arts-Größen wie Michelle Yeoh (Die Geisha) und Tony Jaa (Ong Bak) antreten lässt, macht  die Sache umso aufregender, auch wenn es sich dabei um kurze Schlagabtausche handelt. Mit Dave Bautista (Guardians of the Galaxy) gesellt sich noch ein weiterer bekannter Name hinzu, im Gegensatz zu seinen Kollegen fehlt ihm jedoch die kämpferische Finesse, sodass er als Punching Bag herhalten muss, der besonders viel einsteckt und hart austeilt. Immerhin gleicht Zhang das Defizit mit reichlich Schauwerten auf seiner Seite wieder aus. 

Fazit

Handwerklich überzeugender Martial-Arts-Streifen mit großartigen Fights und charismatischem Hauptcharakter. Dass "Master Z: The Ip Man Legacy", im Vergleich zu den anderen Vertretern der Reihe, inhaltlich doch sehr ähnlich gestrickt ist, macht ihn zwar recht vorhersehbar, aus dem Genre ist man aber dennoch deutlich Schwächeres gewohnt. Aus erzählerischer Sicht somit ein zwar nicht notwendiges, dafür dank der guten Umsetzung aber ein sehr spaßig ausgefallenes "Ip Man"-Spin-Off. 

Autor: Sebastian Stumbek

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