{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Verfügbar auf

Tv now Sky ticket Wow Amazon prime

Inhalt

Ein im Westen entwickelter Mikrochip, der unempfindlich gegen elektromagnetische Strahlung durch Nuklearexplosionen ist, fällt dem KGB in die Hände. James Bond soll die undichte Stelle finden. Schnell fällt sein Verdacht auf den Großindustriellen Max Zorin. Vierzehnter Film der legendären James Bond – Reihe und der letzte mit Roger Moore in der Rolle des britischen Superagenten.
  • Hvgwyyc8wer1i8exsxntfbs7mgd
  • B7j1tv78qswbtgbmoui31wrgqxc
  • Jdkc6uz4dktoc9g0v5jjcbqhun7
  • Mhtppibjln76poukarqe1cpxxwc
  • Z0efy7yyuauh2xik5c9l3dfq4gj
  • Hsczsiuhvmndkzuqqqa49fmoujp
  • Wgfva8o6xwwwhghgdao6oa9eqll
  • 3lhxy3wibmmx61fwj9tnpfaimdv
  • Goz2qubqsgxjvgrluvlhsqpti5q
  • 2usr8ktujrl10zxzflav8ypomwu
  • Jtcq4tpktdyygfxt3lin8xrpdsg
  • Xyhf4iiqd1l1uzurg5mjka90vpu
  • 2h3jbh3iiolckgiiy14gxwqqnzx
  • 22xop3u0bf3fbnqfcum7hldl2lj
  • Eohmjrxunmdmhdrngdq7rj3lte4
  • Axqyecgaktdkqbid1ycwvimudpn
  • Qkepthybc1gjo8bjls63jkmlib
  • 3eikvfwqnjjzqyot3z3wkbyvrok
  • Vrkw6c1mewr4hw7ox5p4ivjhgno
  • Mq7fwoeaviydcjlldm296c1w5c6
  • C6n5slakosxyd4mxhnpkjnak9b0
  • 9ostcuxgbo5nd5yd35l9fki8zas
  • Ifgi5pezkcjrnewfihdyl4ommfr
Quelle: themoviedb.org

Kritik

Sein siebter Auftritt als James Bond sollte der letzte für Roger Moore werden und so sehr sich der Wechsel damals von Sean Connery zu ihm richtig anfühlte, muss man leider hier attestieren: es war schon längst überfällig. Mit stolzen 57 Jahren war er nicht erst 1985 deutlich zu alt für die Rolle, was ihm hier auch erstmals sehr deutlich angekreidet wurde. Und auch wenn sich diese Tatsache nicht wegdiskutieren lässt, daran liegt es schlussendlich nicht, dass Im Angesicht des Todes zu den schwächsten Teilen der Reihe bisher gehört. Es ist zwar ein Faktor, aber im Grunde hätte man die 80er direkt mit einem neuen Darsteller starten müssen, was die letzten beiden Filme durch andere Qualitäten aber noch kaschieren konnten.

Dabei überzeugten die ersten beiden Franchise-Beiträge von John Glen noch auf ganz unterschiedliche Weise. In tödlicher Mission bot im Minutentakt sehr gut inszenierte Actionsequenzen, blieb auf inhaltlicher Ebene dafür beinah seriös für einen Bond-Film, während Octopussy eher durch seinen furchtlosen Hang zum himmelschreienden Blödsinn Freude bereitet. Im Angesicht des Todes bietet leider von beidem nur rudimentäre Fragmente an, und dass obwohl man mit Christopher Walken (Die durch die Hölle gehen) und Grace Jones (Conan der Zerstörer) ein eigentlich großartiges Schurkenduo in petto hat. Dafür müssten die aber auch entsprechend in Szene gesetzt werden und bis auf ihr markantes Auftreten bietet der Film ihnen kaum Möglichkeiten dafür. Wer übrigens genau hinschaut, kann auch den damals noch unbekannten Dolph Lundgren (The Expendables) als (natürlich) russischen Handlanger im Hintergrund entdecken. 

Am Anfang, bei dem Bond während einer Verfolgungsjagd durch Paris seine Auto buchstäblich zu Kleinholz verarbeitet, besteht noch echte Hoffnung, doch damit wäre die beste Sequenz direkt verpulvert. Es folgt tatsächlich für eine ganze Weile 007 auf dem Reiterhof, allerdings ohne Bibi & Tina, noch Amadeus & Sabrina. Dafür mit einem wasserstoffblonden Mutanten-Baby Christopher Walken, durch Mikrochips getunte Pferde und einer Geschichte, die an Bedeutungslosigkeit kaum zu unterbieten ist. Das größte „Action-Highlight“ der dort ist ein unfaires Springreitduell. Wow, wenn das nicht aufregend ist. Deutlich besser wird es leider auch nicht. Wenn in einem Bond-Film Sätze fallen wie „Auf zum Grundbuchamt“ kann man sich wohl ungefähr vorstellen, wie nervenaufreibend sich das hier gestaltet. Gen Ende gibt es zumindest etwas mehr Action und einen Showdown auf der Golden Gate Bridge, was aber auch wesentlich cooler klingt, als dass was man letztlich geboten bekommt. Mal zum Vergleich: im letzten Film hing Bond noch zum Finale auf den Tragflächen eines Flugzeugs, hier baumelt er an einem Zeppelin. Das spiegelt das Verhältnis von Tempo und Dynamik schon ziemlich treffend wider.

Fazit

Wenn das Beste und Erinnerungswürdigste in einem Bond-Film der Titelsong von Duran Duran ist, sollte das einem Warnung genug sein. Ein nicht mehr ernstzunehmender Hauptdarsteller weit über dem Zenit dieser Rolle, eine laue Geschichte, kaum gute Action und noch nicht mal verrückte Gimmicks. Und Qs kleiner Spanner-Roboter eine Minute vorm Abspann zählt nicht, da spielt Großväterchen Bond schon mit ganz anderen Dingern herum. Da wurde der Neustart definitiv um mindestens einen Film verschlafen. 

Kritik: Jacko Kunze

Wird geladen...

×