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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Dakota und Axel sind ein Liebespaar. Aber nicht mehr lange. Zumindest wenn es nach Dakota geht. Sie will nämlich Schluss machen. Davon weiß Axel aber noch nichts. Das Problem: Wie sagt man das am besten? Wann ist der richtige Zeitpunkt? Da der Leidensdruck steigt, fasst Dakota Mut. Alex reagiert anders als erwartet. Nicht gekränkt, sondern krank. Was als fiese Infektion beginnt, verunstaltet Alex‘ Körper komplett. Er mutiert zum Monster. Und: er akzeptiert das Liebesaus nicht. Bleibt Dakota standhaft?

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

In der facettenreichen Welt des Filmemachens gibt es unzählige Ansätze, um das Thema einer zerbrechenden Beziehung zu erkunden. Das Regie- und Autoren-Duo und , die privat anscheinend auch ein Paar sind, hat sich dazu entschlossen, in die Tiefen des Genres einzutauchen und dabei eine ungewöhnliche Mischung aus Elementen des Body-Horrors einzuflechten. Im Grunde ein Blue Valentine in der einer kostengünstigen Cronenberg-Variante.

Die Handlung des Films dreht sich um Dakota (), die den Mut aufbringt, sich aus der zermürbenden Beziehung mit Axel () zu lösen, die von toxischen Dynamiken geprägt ist. Ihre Entscheidung, einen Schlussstrich zu ziehen, führt zu einem unerbittlichen Konflikt, der sie mit Abgründen ihres Ex konfrontiert, die sich nach und nach vom Inneren ins Äußere verschieben. Love is a Battlefield sang Pat Benatar 1983 in dem gleichnamigen Popsong. Bei Kill Your Lover ist das Schlachtfeld eine kleine Wohnung und beide Fraktionen wachsen in diesem Kampf nach und nach über sich hinaus. Physisch wie psychisch.

Die Verbindung von Drama und körperlichem Grauen, die in Kill Your Lover präsentiert wird, erzeugt eine grundlegende Spannung, die leider mehr von den handgemachten Effekten gespeist wird, als von einer wirklich überzeugenden Psychologie. Die Bildsprache trägt zwar dazu bei, eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die aber immer weiter abstumpft, bis die Gewöhnung sämtliche Reize überwuchert hat. Dein probates Mittel dagegen sind die Performances der Schauspielerinnen und Schauspieler, allen voran Paige Gilmour in der Rolle der Dakota. Sie trägt wesentlich dazu bei, die emotionale Intensität des Films zu verstärken.

Die begrenzten finanziellen Mittel des Films machen sich an einigen Stellen bemerkbar, besonders in Bezug auf die Produktionswerte und die Ausstattung. Auch die Handlung könnte an manchen Stellen straffer erzählt werden, um die Aufmerksamkeit des Publikums konstant zu halten. Dennoch ist Kill Your Lover im Rahmen seiner Möglichkeiten  ein beeindruckendes Beispiel für unabhängiges Filmemachen. Es ist ein Projekt, welches die Grenzen des Genres nicht neu auslotet und auc zu oft stolpert, aber trotz aller Schwäche ist doch ein zumindest rudimentäör anregendes Werk dabei herausgekommen.

Fazit

Body-Horror und Beziehungsdrama verschmelzen, doch die Fusion wirkt überanstrengt und hinterlässt trotz klarer Stärken keinen bleibenden Eindruck, der dem Titel gerecht wird.

Kritik: Sebastian Groß

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