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Inhalt

Die wohlerzogene Tochter eines Priesters und der draufgängerische Cliquentyp finden durch Theaterkurs, Reinigungsarbeiten und Sozialstunden zueinander. Nach einem unglücklich verlaufenden Aufnahmeritual eines Außenseiters wird Cliquentyp Landon (Shane West) zu all dem langweiligen Kram verdonnert, den seine zeitnah Angebetete Jamie (Mandy Moore) von Haus aus ganz toll findet. Aus der anfänglichen Balz zwischen Außenseiterin und Poser entspinnt sich jedoch ein größeres Drama: Jamie konfrontiert Landon überraschend mit ihrer Leukämie…

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Es möchte einfach nicht so recht passen. Auch wenn „Nur mit Dir“ durch Themen wie der tödlichen Krankheit, welche zusätzlich auch noch in ungewöhnlich jungen Jahren eintritt, oder dem stark christlich geprägten Denken ihres Vaters aufwartet, entfernt sich Regisseur Adam Shankman („Rock of Ages“) nur allzu selten vom Ende der 90er bereits völlig ausgelutschten Teen-Romance Schema. Zumindest inszenatorisch. Schade, denn der für das Genre erweiterte Themenkomplex klingt auch ein Jahrzehnt nach dem Kinorelease von „Nur mit Dir“ (2002) ambivalenter als das Gros der Hollywood-Romanzen.

Was zwischen durchschnittlichen darstellerischen Leistungen seitens Mandy Moore und Shane West sowie unterdurchschnittlich geschriebenen Takten der ersten Liebe untergeht, sind folgerichtig die außergewöhnlichen Gefühlswelten, die uns der Film in seinem letzten Drittel nahelegt. Große Liebe, stechender Schmerz und unbändige Trauer wurden bereits zuvor abgestumpft – durch unzählige Klischees und Problemchen stereotyper US-Teenager – diesen Typen mit den Footballjacken und so…

Die in die Charakteren verborgenen Geheimnisse und Schicksale (eigentlich nur in Jamie) kommen also deutlich zu spät zum Vorschein und Jamies verhalten wirkt ohne das Wissen um ihre Krankheit oftmals nur Merkwürdig. Letzte Wünsche und überraschende Aussagen sorgen aber leider nicht für Neugier, sondern Kopfschütteln. Ebenso wie es die Ansprachen ihres Vaters (Peter Coyote) tun. Positives Stückwerk ist der rührende Moment, in welchen Landon seiner Liebsten den Wunsch erfüllt in zwei Staaten gleichzeitig zu stehen und die Szene in der Jamie bei einer schicksalhaften Theateraufführung (wo sonst) den Titelsong „Only Hope“ zum Besten gibt.

Aber vielleicht wird an dieser Stelle auch einfach zu viel gemeckert. Vielleicht ist es einfach der Staub, der sich im Laufe der Jahre über das Genre gelegt hat. 2002 schlug sich „A Walt to Remember“, so im Original, mehr als respektabel an den Kinokassen und sicherte den anhaltenden Trend der Nicholas Sparks Adaptionen. Dass diese Umsetzungen erst in den folgenden Jahren einen eigenen visuellen Stil fanden und so zur echten Marke wurden, belegt die nun erschienene Double-Collection, in der „Nur mit Dir“ gemeinsam mit „Das Leuchten der Stille“ (2010) abgelegt ist.

Fazit

Aus heutiger Sicht wirkt „Nur mit Dir“ deutlich abgedroschener und uninspirierter als noch im Erscheinungsjahr 2002 der Fall war. Herzschmerz auf allen Ebenen, platte Charaktere mit traurigen Hintergründen in jeder Szene. Für Nicholas Sparks – Fans mit Sicherheit immer wieder einen Blick wert, für alle anderen nicht.

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