{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Quelle: themoviedb.org

Inhalt

James Sunderland (Jeremy Irvine) erhält einen geheimnisvollen Brief mit einer erschütternden Nachricht: seine totgeglaubte Frau Mary (Hannah Emily Anderson) ist möglicherweise noch am Leben. Fassungslos und aufgewühlt folgt er der mysteriösen Botschaft nach Silent Hill. Dort angekommen, findet er sich in einer rätselhaft-düsteren Zwischenwelt wieder, in der nichts so ist, wie es scheint. Auf seiner verzweifelten Suche nach Antworten wird er mit einem unbekannten Grauen konfrontiert, das auf den Straßen von Silent Hill auf ihn wartet, und mit einer erschreckenden Wahrheit, die ihn an den Rand seines Verstandes bringt. Wird er das Geheimnis um Mary lösen?

  • Zwe8ynglgh3kp896jhcemxnovco
  • 16mlazkh3vxsu239qipqe1kqmfe
  • Jojajufqs2uss59afjda8bo3lxh
  • Oybnqhlao4er4pkqs13fca001ho
  • Vc0nskkdzmftf3vtyfket9jtrrv
  • Xomapbfnxqytjwca6qa0ipufon2
  • Wjzijwoxu6bjsazcii3a1bmajbk
  • 2rrc9quasgnayw9t2gfxjokbjuw
  • 9l6wd6kyzlkdoaq8n9dmcee15bs
  • Ojomtlbykygpshwpeazzj1n9bpe
  • Lqovvrsp2ofslnax77ccektalxb
  • M3fvurqofjxiwnzhrvog6u1etga
  • Ntbo6uf944b0vzrgypmk5rfyrsw
  • Xfjrdkjvnlcofjzzy3etrrqlv30
  • X0vzlsczevufuk09x9yugxoo3t
  • Zsvkvold00owqpso76nwi48qsi5
  • U6ho2konepdiytxtlukzrfue5lu
  • Djmnzuz4027xx1gr2lzvbr2q2gn
  • 3lgspbdnrxemfjxesrv9vdbwl7t
  • Miylw4wbenlcef7x7wupkenit1u
  • 7don545ldfbxvyawdegg8ai2wvt
  • 5kqdxdmo0qtn1j60ngq2zmpe4eu
  • 6twj8syht507yipy9nhhiazqmxl
  • M8rvdl4i1kgxafopiccekmcsgcg
  • Wcuhy4nmmd4ptilhmjm2elbnc7l
  • I1f7vmr61mxwl3jabw6nyig3yqg
  • Mu16fub3eoisgcd2g0ukrw4vtsq
  • Bhptcjh9r0q0pgst8yahaea9n30
  • Vx3gx88gs6jzredxconkxpjmvwa
  • Enzgzcvrtilafony43yl5ibhwpj
  • Yw73hfojcon6gh1aez3zdoxxz9w
  • Hzxpjhidwef5vlemrlef88hezjt
  • Ppoepjdkdif3gx7c6cbhrm7ag92
  • 4bo6zyghp19z4uxydiebi878oks
  • 9qyd8rpqcefxntetezwyrr16mhh
  • Tlxacjbxoy8fmrzwzpd6tu5uigb
  • 4btwcd8b5galke5jxgoxwymqdqu
  • 9048li1kln54a6jfvpvmn6xkktz
  • N5aijhhrhp9n5ss5ifgj1jdqg2n
  • 3algtndhic80l7pdknyposgnpah
  • Flutuujek5b5soaorkgdtskfxtp
  • Zminhj8f05jkbisi1b84rs3jumr
  • 6ac5qids3yx44kcsbif2knqpyim
  • Elzhgjtusxr2s565dy0zml3a2om
  • Mm5oydda3lvkuco5jhjddewgoa8
  • Ovlifonuopv3oft1mbkmhutursk
  • 29pahpqmbkfqxdx38vvlhkjgooc
  • Uvve6h9ktbgw4icnyyzesjsufcz
  • Lujtbxnprhzdxjbgp1lsyn99rhy
  • Pntbgxtpekyzlddaa6clnef9tnr
  • Olufntcrtavkyd6iedkspi2smll
  • 63wruwsonhbkxvygzlgeji9gvsu
  • 72jxjhmfllnelhhp5e7vpfisdbr
  • Omvzap8obbkhg27bepvvmhiwl1a
  • Nmngbadwre1hfsjmbtlwhtyktv
  • Xf6wgmz15ohircbskqyjxkpggft
  • We3szzhysndwpilxus8b4dcswfg
  • Ummwd0otejhiysreopovzfobsnp
  • Chp8iirrkgeje2l74votkpczxt3
  • Bj9nglighkjfvh0ppnjj4pj9cyp
  • Keurffm5vnlqbs2xkd21j8vwgb
  • Kmtuskzmtxdjzhckmuh3gzkocbt
  • Foxkehhskozspis6grkzxw8bo5t
  • 8bkt2sdmjjero4dktwtj9m0as1m
  • Szzuo1jgynxfktichndzejne3cz
  • Ttbamdz29g6azz2ppp83e3ayilh
  • E39dvfdr0nfqoyw0g57i0yoinbs
  • Bfwjh1ng7spkgpjh7gbyfaic6pm
  • 92xfqwjq3sgplmijtvdnjfo8aeb
  • Qtv8evfjdecnx3n1fq39gbmsnmq
  • Ydxa7kv0g7qoxab3hamcisp6ehj
  • 7pix0li0lcteghta8vqobn81t6h
  • 3ykrwdkvdecfufr0fnhmrrgjxk2
  • Wuneksw3mr4hudpbcplgqakh2jc
Quelle: themoviedb.org

Kritik

Vor zwanzig Jahren gelang es Der Pakt Der Wölfe-Regisseur  mit Silent Hill etwas, das lange als nahezu unmöglich galt: eine Videospielverfilmung, die den Geist ihrer Vorlage ernst nahm und ihn in eine eigenständige Kinoerfahrung übertrug. Der Film von 2006 war sicher kein logisches Meisterwerk, doch Atmosphäre, Bildsprache und konsequente Düsternis machten viele Schwächen wett. Vor allem aber bewies er, dass Horror aus dem Gaming-Bereich nicht zwangsläufig in plumpem Fanservice oder gedankenloser Effekthascherei enden muss. Dass Gans damals eigentlich direkt Silent Hill 2 adaptieren wollte – bis heute eines der einflussreichsten Horrorspiele überhaupt –, verlieh dem Projekt im Rückblick fast schon etwas Tragisches. Denn dieses Spiel definierte über Jahre, wie erwachsener, psychologisch geprägter Horror im Medium funktionieren kann: leise, verstörend, zutiefst menschlich.

"Return to Silent Hill": Große Erwartungen an die Rückkehr von Christophe Gans

Mit Return to Silent Hill schien nun endlich der Kreis geschlossen. Gans kehrt zurück, adaptiert genau das Spiel, das er einst verfilmen wollte, und verspricht eine Rückbesinnung auf jene Qualitäten, die seinen ersten Film ausgezeichnet haben. Die Voraussetzungen für ein spätes Happy End waren also gegeben. Umso bitterer ist die Erkenntnis, dass dieser Film nicht nur scheitert, sondern in weiten Teilen erschreckend danebenliegt.

Dabei fehlt es Return to Silent Hill nicht an Ambitionen. Immer wieder blitzen Momente auf, in denen Gans kurzzeitig jene albtraumhafte Stimmung evoziert, für die Silent Hill einst stand. Nebelverhangene Straßen, verlassene Räume, fragile Figuren am Rand des Zusammenbruchs – all das ist vorhanden. Doch keiner dieser Momente darf wirken. Kaum baut sich Unbehagen auf, wird es wieder erstickt. Horror entsteht hier nicht organisch, sondern wirkt wie etwas, das zwanghaft heraufbeschworen werden soll. Und genau darin liegt eines der zentralen Probleme des Films.

Warum die "Silent Hill 2"-Vorlage als Horrorfilm nicht funktioniert

Die Handlung orientiert sich auffallend eng an der Vorlage. Was im Spiel durch aktive Erkundung, langsame Offenbarung und emotionale Beteiligung funktioniert, verliert im Film jedoch seine Kraft. Kino ist ein passives Medium, und Return to Silent Hill findet keinen Weg, ikonische Spielmomente sinnvoll zu übersetzen. Stattdessen geraten ganze Passagen zu zähen Geduldsproben. Was einst verstörend war, wirkt hier überraschend leer. Die Nähe zum Original wird nicht zur Stärke, sondern zur Hemmung.

Noch gravierender ist allerdings der visuelle Eindruck. Um es ohne Umschweife zu sagen: Dieser Film sieht erschreckend schlecht aus. Die digitalen Bilder wirken steril, beinahe klinisch. Selbst die Hölle erscheint hier sauber ausgeleuchtet. Schwache CGI-Effekte, offensichtlich künstliche Hintergründe und eine Inszenierung, die ständig zwischen Green-Screen-Anmutung und technischer Spielerei schwankt, reißen jede Form von Immersion ein. Es ist besonders schmerzhaft, weil Gans unübersehbar versucht, jene pessimistische, schwere Stimmung wiederherzustellen, die ihm 2006 gelang. Doch je verbissener er daran festhält, desto redundanter und unbeholfener wirkt das Ergebnis.

Pyramid Head in "Return to Silent Hill": Ikone ohne Schrecken, Darsteller ohne Präsenz

Ein Paradebeispiel dafür ist Pyramid Head. Die ikonische Figur, ursprünglich eng mit Silent Hill 2 verknüpft, war schon im ersten Kinofilm präsent – und dort effektiv eingesetzt. Seine Auftritte waren selten, brutal und eindringlich. In Return to Silent Hill hingegen weiß der Film nicht, was er mit diesem Grusel-Maskottchen anfangen soll. Pyramid Head taucht auf, verschwindet wieder, doch keiner seiner Auftritte entfaltet Wirkung. Die Gewalt ist entschärft, die Inszenierung kraftlos. Vor allem aber fehlt das Verständnis für die symbolische Bedeutung der Figur. Anstatt Raum für Interpretation zu lassen, wird dem Publikum immer wieder mit dem sprichwörtlichen Holzhammer erklärt, dass hier mehr im Spiel ist als eine bloße Bedrohung. Kenner der Vorlage wissen, worauf das hinausläuft. Doch was im Spiel langsam und schmerzhaft erarbeitet wird, liegt im Film viel zu offen auf dem Tisch. Die Konsequenz: Jede Form von Spannung verpufft lange vor dem Ziel. Ganz zu schweigen, dass die Auflösung im Game deutlich mehr Platz für Ambivalenz ließ.

Erschwerend kommt die Besetzung hinzu.  (Outlander: Blood of My Blood), der die Hauptfigur James verkörpert, bringt nicht die nötige Präsenz mit. Sein Versuch, einen innerlich zerbrochenen Mann darzustellen, kippt immer wieder in Momente, die unangenehm an billige Seifenoper erinnern. Leider bleibt es nicht bei ihm. Der gesamte Cast agiert überraschend grobschlächtig, ohne feine Nuancen oder emotionale Tiefe. Dass die Kostüme eher nach Videospiel-Ästhetik als nach glaubwürdiger Alltagskleidung aussehen, verstärkt diesen Eindruck zusätzlich. Auch hier zeigt sich ein grundlegendes Missverständnis: Eine Vorlage darf erkennbar bleiben, doch Film verlangt nach einer eigenen Form von Glaubwürdigkeit.

Selbst die Monster, deren Designs eigentlich verstören sollten, hinterlassen kaum Eindruck. Sie wirken wie Fremdkörper in einer Welt, die ohnehin nicht lebendig wird. Es fehlt an Gewicht, an Atmosphäre, an Konsequenz. Und so reiht sich ein Detailproblem an das nächste. Mal sind es technische Schwächen, mal inszenatorische Fehlentscheidungen, mal unfreiwillig komische Ungenauigkeiten – etwa deutsche Kanaldeckel in einer angeblich amerikanischen Kleinstadt. Ja, das mag kleinlich erscheinen. Doch wenn sich solche Makel häufen, entsteht am Ende ein Gesamtbild, das kaum noch zu retten ist.

"Return to Silent Hill" ist ein Mahnmal für eine bittere Erkenntnis

Return to Silent Hill ist kein Film, der aus Gleichgültigkeit scheitert. Im Gegenteil: Man spürt in jeder Szene, dass hier ein lang gehegter Wunsch verwirklicht werden sollte. Genau das macht das Ergebnis so ernüchternd. Was als späte Rückkehr zu alter Stärke gedacht war, gerät zum Mahnmal dafür, dass Leidenschaft allein nicht genügt. Horror braucht mehr als Referenzen, mehr als Wiedererkennung, mehr als erklärten Ernst. Er braucht ein stimmiges Zusammenspiel aus Form, Inhalt und Wirkung. Wenn eines davon fehlt, fällt das Kartenhaus in sich zusammen.

Was bleibt, ist weniger Wut als Ernüchterung. Silent Hill aus dem Jahr 2006 existiert weiterhin als Beleg dafür, dass diese Welt im Kino funktionieren kann, wenn Atmosphäre, Bildsprache und Eigensinn ineinandergreifen. Return to Silent Hill hingegen führt schmerzhaft vor Augen, wie schnell selbst ehrliche Ambitionen im eigenen Anspruch ersticken. Der Film wirkt wie eine Warnung aus dem Nebel selbst: Nicht jede lange gehegte Vision überlebt die Realität der Umsetzung – und manche sollten vielleicht genau dort bleiben, wo sie am stärksten sind. In der Erinnerung.

Fazit

Das ausgerechnet die langerwartete Rückkehr von Christophe Gans nach "Silent Hill" zu einer der enttäuschendsten Videospielverfilmungen der letzten Jahre werden würde, ist eine bittere Erkenntnis. Noch schwerer wiegen der hässliche Look, die lahme Inszenierung und die fehlende Atmosphäre. Fans hatten auf einen gelungenen Albtraum gehofft, der verstört und bewegt – stattdessen bekommen sie einen Film, der ernüchternd einschläfert. Eine wirklich herbe Enttäuschung.

Kritik: Sebastian Groß

Wird geladen...

×