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Quelle: themoviedb.org

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Space Sweepers erzählt die Geschichte einer Plünderer-Crew, die auf einen scheinbar weggeworfenen Androiden stoßen, der zufällig einem kleinen menschlichen Mädchen ähnelt. Die Crew glaubt, dass sie den Jackpot geknackt haben, nur um bald festzustellen, dass dieser menschenähnliche Roboter nicht nur ein großes Geheimnis hat, sondern scheinbar auch eine begehrte Massenvernichtungswaffe ist.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Mit Space Sweepers hat Netflix dieses Jahr in seiner Veröffentlichungspolitik einen ganz großen Wurf gelandet: Denn die Sci-Fi-Blockbuster Produktion von Bidangil Pictures und Dexter Studios (in Zusammenarbeit mit Merry Christmas, die den Film eigentlich in die Kinos bringen wollten) zeigt vor allem eines eindrucksvoll: Hollywood muss sich in Zukunft ordentlich festhalten, wenn es um spaßige und großangelegte Popcorn-Filme auf dem internationalen Markt geht. Mit einem Budget von gerade einmal 20 Millionen US-Dollar, einem hervorragenden südkoreanischen Cast (unter anderem Song Joong-Ki, Kim Tae-ri sowie Hae-Jin Yoo) sowie ordentlich guter Laune und Bombast, fliegt hier mehr als nur einmal dem Zuschauer alles um die Ohren. Und auch wenn der Film von Sung-hee Jo (Phantom Detective) nicht fehlerfrei bleibt, ist er im Kern äußerst charmant, hat sein Herz am richtigen Fleck und bringt uns eine Sci-Fi-Story, die mit Witz und jeder Menge Action zu überzeugen weiß.

So erinnert Space Sweepers in seinen besten Momenten an Filme wie Guardians of the Galaxy oder die ruhmreichen Tage von Bruce Willis in Das Fünfte Element. Und da wären wir auch schon schnell beim Kern von Space Sweepers: Seiner Immersion. Nicht nur ist die Welt die Regisseur Sung-hee Jo hier aufbaut höchst faszinierend (mit kleiner Öko-Botschaft), sondern sie ist auch mit jeder Menge toller Ideen gespickt, die gerade Genre-Herzen höherschlagen lässt. Egal ob Roboter, Weltraumschlachten, Nanobots, ein Space-Klassensystem, Terraforming, jede Menge verrückter Technologien oder eben ein Schrottservice im Weltraum. Doch damit nicht genug, denn das Gezeigte sieht zudem – trotz sehr kleinem Budget – unglaublich gut aus und lässt an vielen Stellen sogar größere bekannte Filme hinter sich. Das eigentliche Problem von Space Sweepers ist aber wohl seine Story. Denn auch wenn diese sehr charmant und rasant erzählt wird, bietet sie nicht viel Neues und ist zudem mit jeder Menge Klischees versehen. Egal ob beim überdimensionalen CEO Bösewicht Sullivan (immerhin imposant von Richard Armitage gespielt) oder den vielen Nebencharakteren des Films. Letztere sind ferner auch meist nur selten gute Darsteller*innen, sodass hier viel Potenzial verloren geht.

Ganz anders als bei der Crew selbst: Die Dynamik der Victory erinnert an vielen Stellen an Cowboy Bebop, der hier wohl ganz klar Pate stand. Da wird geflucht, gespielt, gemeinsam gelitten, geschwiegen und am Ende zusammen gekämpft. Der größte Pluspunkt ist aber wohl die kleine Dorothy (Park Ye-rin), die für reichlich Chaos sorgt. Was mit simplen Zeichnungen anfängt, entwickelt sich zu einer Familie, mit der man auch gut mitfiebern kann. Und auch wenn vieles davon bekannte Motive sind, macht es im Finale einfach unglaublich viel Spaß den Überlebenskampf zu begleiten. Vor allem da Tae-ho (Song Joong-Ki) mit seiner Vergangenheit einiges Ballast mit an die Hand bekommt, sodass eine gute Nebengeschichte erzählt werden kann. Dies gilt allerdings nicht für den Rest: Hier ein Genie, dort ein Drogenboss und dann noch ein Militärroboter. Zwar wird versucht ein wenig Exposition hineinzutragen, doch erstens hätte es dies gar nicht gebraucht und zweitens liefert es dem Film kaum Mehrwert. Überhaupt hätte Space Sweepers ruhig etwas weniger Laufzeit gutgetan, denn gerade im Mittelteil verliert der Film ein wenig den Fokus. Was bleibt ist aber ein actionreicher und humorvoller Sci-Fi-Trip, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Fazit

"Space Sweepers" entpuppt sich als großes, buntes und actionreiches Sci-Fi-Popcorn-Kino, welches dank Netflix ohne große Umwege sofort unser Wohnzimmer erreicht. Dank des hervorragenden CGIs, einem tollen Hauptcasts und einer Raumschiff-Crew, die gleichzeigt für Spaß und Action sorgt (auch dank eines großartigen kleinen Mädchens in Form der sympathischen Dorothy), werden hier Fans voll auf ihre Kosten kommen. Und dies trotz einer Geschichte mit einigen Klischees und einem Mittelteil, der eindeutig zu lang geworden ist. Allein für Look und Immersion, sollte man sich dieses Abenteuer nicht entgehen.

Autor: Thomas Repenning

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