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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Im Film nimmt eine bösartige Künstliche Intelligenz LeBron und seinen kleinen Sohn Dom in der digitalen Welt gefangen. Um zurück nach Hause zu kommen, muss LeBron aus Bugs, Lola Bunny und der gesamten Bande notorisch undisziplinierter Looney Tunes ein Basketball-Team formen, das es mit den digitalen Champions der Künstlichen Intelligenz aufnehmen kann. Auf dem Spielfeld bekommen es die Helden dabei mit einer nie zuvor gesehenen und scheinbar übermächtigen Truppe von professionellen Basketball-Stars zu tun. Das epische Match „Tunes“ gegen „Goons“ beginnt – und mit ihm die größte Herausforderung in LeBrons Leben. Wird es ihm gelingen, die Beziehung zu seinem Sohn neu zu definieren und zu erkennen, wie wichtig es ist, man selbst zu sein? Verraten sei schon jetzt: Die Tunes scheren sich nicht viel um Konventionen, sondern lassen ihren einzigartigen Talenten im Spiel einfach freien Lauf – und damit überraschen sie selbst „King“ James!

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Sein wir ehrlich, so schön die Erinnerungen an Space Jam auch sind, der Film ist kein guter Wein. Er ist nicht sonderlich gut gealtert. Im direkten Vergleich zum Sequel ist er aber ein kleines Juwel. Denn wo das Zusammentreffen zwischen NBA-Superstar und den Looney Tunes noch klare Bezüge zu den klassischen Warner-Cartoons hatte – alleine die Geschichte hätte direkt aus den Tiefen der Merry Melodies stammen können – ist der zweite Teil nicht mehr und nicht weniger als eine leb- und seelenlose Durchkommerzialisierung der Inhalte aus dem Hause Warner Bros.

Die Geschichte wurde zwar ordentlich aufgeplustert und erinnert mit ihrem Vater-Sohn-Konflikt und dem Bösewicht als Intrigant stark an Steven Spielsbergs Hook, aber während die Peter-Pan-Fortführung zumindest noch versuchte eigene Ideen und Fantasie unterzubringen, verweigert sich Space Jam: A New Legacy dem Konzept der Freigeistigkeit. Was das Sequel auftischt, hat nichts mit Ideenreichtum oder Einbildungskraft zu tun. Es ist bloß ein Overkill, der niemals die mitreißende Kraft eines Ready Player One erreicht.

Wahllos und ohne ein überzeugendes narratives Konzept werden zig Figuren vor die Kamera gezerrt. Da stehen die Droogs aus Uhrwerk Orange oder Pennywise aus Es bei den Zuschauern des großen Endspiels. Warum tun sie das? Einen Effekt hat es nicht. Es sind auch nicht die Originale, sondern billige Kopien, die vermutlich sonst in Los Angeles vorm TCL Chinese Theatre stehen und für einen kleinen Obolus Selfies mit Touristen machen. Es stellt sich auch die Frage, für wen sie im Film integriert sind? Space Jam 2 ist ganz klar für ein junges Publikum konzipiert. Ob die aber mit Pinguin aus Batmans Rückkehr etwas anfangen können, darf bezweifelt werden.

Es darf auch bezweifelt werden, dass die Macher wirklich eine handfeste Idee hatten. Der Grund für die Realisierung des Sequels war wohl recht simpel: Teil eins hat Kultstatus, der populäre Sportler LeBron James hatte Bock und das Studio kann den eigenen Content exzessiv bewerben. Ja, das Sequel wirkt meist wie eine Reklame für den Streamingdienst HBO Max. Es ergab noch nie so viel Sinn, dass ein Warner-Film parallel in die US-Kinos und auf HBO Max veröffentlicht wurde. Space Jam 2 fühlt sich auch irgendwie an, wie ein Abstecher auf einen Streamingdienst. Ein Film dessen Credo lautet „Content is King“.

Das macht auch vor den chaotisch-anarchistischen Looney Tunes nicht halt. Waren diese in Space Jam neben noch die relevanten Stars, so verkommen sie in A New Legacy zur austauschbaren Massenware. Massenware die für teils müdeste Gags missbraucht wird. Es gelingt dem film zwar hin und wieder Bugy, Daffy und Konsorten in Klassiker des Warner Katalogs zu integrieren (Will E. Coyote in Fury Road ist wirklich grandios), aber die meiste Zeit sind es halt inspirationsfreie Verkettungen von Witzchen ohne Esprit. Oder lacht noch jemand, wenn die Bullet Time aus Matrix persifliert wird?

Fazit

Scheinheilig werden die LooneyTunes vor die Kamera gezerrt, um ihre Rückkehr zu feiern. Eigentlich sind sie aber ziemlich egal. Hier geht es einzig darum Content im Sekundentakt abzufeuern. Immer mehr und immer weiter. Das ist exzessiv, anstrengend, nervig, dumm. Ein Film für alle die, die glauben Content und Inhalt sind dasselbe.

Autor: Sebastian Groß

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