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Quelle: themoviedb.org

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Als die Welt unterging, wurde die junge Furiosa vom Green Place of Many Mothers entführt und fiel in die Hände einer großen Biker-Horde, angeführt von Warlord Dementus. Als sie durch das Ödland fegen, stoßen sie auf die Zitadelle, die von The Immortan Joe präsidiert wird. Während die beiden Tyrannen um die Vorherrschaft kämpfen, muss Furiosa viele Prüfungen bestehen, während sie die Mittel zusammenstellt, um ihren Weg nach Hause zu finden.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Abgesehen von der unbestreitbaren Brillanz von Mad Max: Fury Road, gelang es dem Film auch, ein Mythos seines Genres zu werden. Ein Referenzwerk, dessen Ruf ihm vorauseilt, fast vergleichbar mit Siegfried, dem Drachentöter aus den Nibelungen. Dabei ist die Mad Max-Reihe, spätestens seit dem zweiten Teil Der Vollstrecker von 1981, selbst eine Sammlung von Mythen und Sagen. Der Road Warrior, der bei seinem ersten Auftritt noch als verzweifelter Polizist und Familienvater gezeichnet wird und dann zum Racheengel mutiert, ist innerhalb der Erzählung mehr Legende als Mensch.

Auch im Prequel Furiosa: A Mad Max Saga ändert Regisseur und Autor George Miller nichts an diesem mythischen Unterbau – auch wenn Max nicht darin vorkommt. Ganz am Ende, wenn sich die Fury Road aus dem feurigen Partikelstaub der Vorgeschichte zu erheben beginnt, thematisiert er den Mythos selbst in einer bemerkenswerten und überaus erinnerungswürdigen Einstellung. Ein biblisches, prometheisches Bild wird uns da geboten. Es gehört zu einem der Höhepunkt des Films.

Ein Film, der im Grunde nur scheitern kann, denn egal wie es gedreht und gewendet wird, er bleibt stets im Schatten von Fury Road. Dadurch entstehen automatisch Erwartungen und Hoffnungen, die solch schwindelerregende Höhen erreichen, dass es fast unmöglich scheint, ein Endprodukt zu liefern, das diesen gerecht wird. Zudem war George Miller noch nie dafür bekannt, sich ausgiebig zu wiederholen. Bereits die ursprüngliche Trilogie seiner Mad Max-Filme bot jeweils etwas Eigenes in Bezug auf Stil und Ästhetik.

Während Fury Road eine mehrtägige Odyssee, getränkt mit Schweiß, Benzin, Feuer, Blut und Wahnsinn, darstellt, erzählt Furiosa: A Mad Max Saga eine Geschichte, die sich über 15 Jahre erstreckt und in fünf Kapitel unterteilt ist. Der Rausch des Vorgängers ist also nicht vorhanden. Es lassen sich immer wieder Vorahnungen und Anspielungen darauf erkennen, aber im reinen Gefühl sind Furiosa und Fury Road zwei verschiedene Filme. Und das ist gut so.

Furiosa: A Mad Max Saga möchte ausführlich erzählen und die Welt des Wastelands detaillierter erforschen. Dabei geht Miller jedoch etwas zu maßlos vor. Zu viele Angelegenheiten, Figuren, Absichten und Randnotizen werden präsentiert. Die Welt expandiert und wird dadurch zwar größer und weitläufiger, aber das bietet selten einen echten Mehrwert. Immer dann, wenn das Prequel nicht in Bewegung ist, scheint es, als ob Miller krampfhaft versucht, sein Publikum für diese lebensfeindliche Ödnis zu begeistern. Das lenkt den Fokus zu sehr vom Wesentlichen ab. Es ist nicht so, dass er uns mit Expositionen quält, aber er nutzt seine narrative Kunst bei Furiosa zu oft, um Redundanzen zu schaffen.

Dazu gehört auch Tom Burke (Living - Einmal wirklich leben) als War-Rig-Fahrer Praetorian Jack, der trotz schwarzer Schmiere im Gesicht die meiste Zeit erstaunlich blass und austauschbar bleibt, selbst wenn er für die Entwicklung der Titelfigur wichtig ist. Diese wird nicht nur von Das Damengambit-Spielerin verkörpert, sondern zu Beginn auch von Alyla Browne (bald in Sonic the Hedgehog 3 zu sehen). Tatsächlich hat die junge Furiosa erstaunlich viel Screentime, während ihre Mutter Mary Jo (, Wo die Lüge hinfällt) trotz kurzer Präsenz einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt.

Aber seien wir ehrlich, wenn jemand aus der Besetzung am Ende wirklich hervorsticht, dann ist es als Dementus. Der Schauspieler zählt seit langem zu den Hollywood-Stars, die sich im Actionfilmgenre auszeichnen. Es ist daher nicht überraschend, aber dennoch sehr erfreulich, dass er nach den beiden Extraction-Filmen von Netflix nun auch für Veteranen wie George Miller arbeitet. Deren Kunst zum Glück die große Leinwand erreicht.

Die Darstellung des Antagonisten Dementus ist zweifellos auffällig. Es ist eine dieser Figuren, die so exzentrisch und eigen sind, dass sie spielend alles andere überschatten. Doch ist er wirklich bedrohlich? Nein. Während Immortan Joe allein durch seine Erscheinung und ausgestrahlte Autorität als Widersacher wunderbar funktioniert, wirkt Dementus immer eine Spur zu übertrieben. Und obwohl er im Kampf gerne auf Täuschung wie ein Trojanisches Pferd setzt (wieder etwas Mythologisches), bleibt seine Figur recht eindimensional. Weder seine große Nase noch sein klischeehaftes Psychopathen-Gehabe ändern daran viel. Es macht Freude ihm zuzusehen, aber mehr bleibt nicht.

Die Action funktioniert da wesentlich besser - was hoffentlich niemanden wundert. Wenn Miller seine Stuntcrew von der Leine lässt, liefert Furiosa: A Mad Max Saga schlicht und ergreifend brillante Actionszenen, in denen immer wieder tolle Ideen eingestreut werden. Nichts davon erreicht den Wahnwitz und die Dringlichkeit sowie Effizienz, die Fury Road auszeichneten, aber das hätte auch nicht zum Konzept des Prequels gepasst. Auch werden hier natürlich Momente ausgespielt, die Wiederholungen aus dem Actionkracher von 2015 sind.

Mit Furiosa: A Mad Max Saga beweist Miller erneut, was Action im Kontext einer Erzählung sein kann und wie mitreißend das Ganze ist, wenn man sich darauf einlässt und es mit größter Sorgfalt und einem gewissen Pflichtbewusstsein vor der Kunst des Erstaunens herstellt. Doch auch hier bleibt eine gewisse Leere zurück. Wenn die Leinwand bebt, britzelt und Funken schlägt, dann ist das Kinomagie, aber keine, die sich wirklich festkrallt. Auch weil die Zwischenräume zu groß sind. Sie werden mit einer episodisch aufgebauten Erzählung gefüllt, die spannend genug ist, um nicht zu langweilen, die aber doch zu wenig bietet, um mit den fulminanten Actionszenen gleichzuziehen. Diese sehen übrigens allesamt toll aus. Ja, der allgemeine Look ist cleaner und digitaler, aber die Befürchtung, uns würde eine durchgehende CGI-Optik erwarten, erfüllt sich gottseidank nicht. 

Welche Befürchtung sich aber erfüllt ist, dass Furiosa: A Mad Max Saga nur verlieren konnte. Einen Kampf gegen die Erwartungen. Einen Kampf, den eigentlich niemand wollte, der aber auch unvermeidlich war. Wahrscheinlich werden wir in ein paar Jahren mit einem nicht überschwänglichen, aber durchaus positiven Gefühl auf das Prequel zurückblicken. Aber es wird halt immer nur die Vorgeschichte bleiben. Die von Imperator Furiosa und vor allem die der Fury Road. Einem als Geschichte getarnten Erlebnis. So unerreichbar, wie es eben nur Mythen sein können.

Fazit

Der Mythos von "Fury Road" wird würdevoll ausgebaut und bietet gerade im Bereich Action genügend Gründe zum frenetischen Jubeln. Abseits davon trägt die ausladende Geschichte zu viel Ballast auf den Schultern. Der Versuch, das Wasteland weiter zu ergründen, raubt ihm mehr Faszination, als dass es Neues erschafft. "Furiosa" bietet eine gelungene wie ebenso unrunde Leinwanderfahrung, auch wenn sie sich auf dem Weg nach Walhalla mehr als einmal verfährt.

Kritik: Sebastian Groß

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