Disney hat den geplanten Kinostart von Ella McCay in mehreren internationalen Märkten kurzfristig abgesagt. Ausschlaggebend dafür ist das äußerst schwache Abschneiden des Films an den US-Kinokassen. Nach dem enttäuschenden Start in Nordamerika zieht der Konzern nun offenbar die Reißleine und überdenkt die weitere Kinoauswertung des Titels.
Trotz Mega-Cast und Star-Regie: "Ella McCay" war in den US-Kinos ein Riesenflop
Trotz dieses namhaften Ensembles blieb das Interesse des Publikums überschaubar. In den USA spielte Ella McCay am Startwochenende vor Weihnachten lediglich rund 2 Millionen US-Dollar ein – bei einem Start in über 2.500 Kinos. Damit gehört der Film zu den schwächsten landesweiten Disney-Starts der vergangenen Jahre. Insgesamt liegt das bisherige weltweite Einspielergebnis bei etwa 4,5 Millionen US-Dollar.
Besonders problematisch ist dieses Resultat mit Blick auf das Produktionsbudget, das auf rund 35 Millionen US-Dollar geschätzt wird. Auch das Medienecho fiel verhalten bis kritisch aus, was die ohnehin geringe Nachfrage zusätzlich belastete. Positive Mundpropaganda blieb aus, ein nachhaltiger Kinolauf kam nicht in Gang.
"Ella McCay" verliert deutschen Kinostart - Disney+ springt ein
Als Konsequenz hat Disney den für Anfang 2026 vorgesehenen Kinostart in mehreren Ländern gestrichen und legt den Fokus nun auf eine schnellere Streaming-Auswertung. In Deutschland startet Ella McCay ab dem 5. Februar exklusiv bei Disney+ und dürfte damit seine kommerzielle Zukunft eher im Heimkino als auf der großen Leinwand finden.
Übrigens war Disney wohl klar, dass der Film keine großen Chancen hatte. Warum sie dennoch grünes Licht gegeben haben? Das liegt - glaubt man der Gerüchteküche - an einer gelben Familie aus Springfield und ihren zweiten Kinofilm. Hier erfahrt ihr mehr darüber.