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Der Aufstieg zum King of Pop: Neuer Trailer zum "Michael"-Jackson-Biopic veröffentlicht

Stu

Von Stu

Bildnachweis: © Universal | Szene aus "Michael" (2026)

Passend zur Vergabe der Grammys wurde ein neuer Trailer zum Biopic Michael veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem Jaafar Jackson, der seinen berühmten Onkel Michael Jackson verkörpert und dessen äußere Verwandlung bereits im Vorfeld viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte. Der Film will das Leben und die Karriere des King of Pop nachzeichnen – von den Anfängen bei den Jackson Five bis hin zum Aufstieg zu einem der einflussreichsten Entertainer der Popgeschichte.

Ein Biopic mit klarer Perspektive

Die offizielle Inhaltsbeschreibung betont vor allem Jacksons künstlerischen Werdegang, seine Disziplin und seinen Ehrgeiz. Neben ikonischen Bühnenmomenten soll auch ein Blick hinter die Kulissen geworfen werden, ohne dabei den Fokus von der Musik und dem öffentlichen Wirken des Stars zu lösen. Auffällig ist dabei bereits jetzt, dass der Film weniger als kritische Bestandsaufnahme, sondern eher als klassisches Künstlerporträt angelegt ist.

Zum Ensemble gehören unter anderem  (Missing) als Katherine Jackson, (Sing Sing) als Joe Jackson sowie   (The Gorge) als langjähriger Anwalt John Branca. Regie führt (Training Day), das Drehbuch stammt von John Logan (Hugo Cabret). Produziert wird Michael unter anderem von Graham King, der bereits mit Bohemian Rhapsody große kommerzielle Erfolge feiern konnte – ein Vergleich, der sich angesichts des Ansatzes und der engen Zusammenarbeit mit dem Nachlass des Künstlers aufdrängt.

Rechtliche Fragen sorgten für Verzögerungen

Ursprünglich sollte der Film im April 2025 in die Kinos kommen, bevor Lionsgate den Start auf Oktober desselben Jahres verschob. Doch auch dieser Termin wurde geändert. Grund dafür sollen Verzögerungen bei der Postproduktion gewesen sein. Besonders rechtliche und vertragliche Fragen sollen eine Rolle gespielt haben, insbesondere im Zusammenhang mit der Darstellung der Missbrauchsvorwürfe aus den frühen 1990er-Jahren.

Diese Thematik gilt als besonders sensibel, da der Nachlass Michael Jacksons eine filmische Aufarbeitung des Falls um Jordan Chandler ausdrücklich untersagt haben soll. Interne Meinungsverschiedenheiten und daraus resultierende Nachdrehs sollen die Folge gewesen sein. Vor diesem Hintergrund verzichtete Lionsgate offenbar auch darauf, bei der jüngsten CinemaCon bereits fertige Szenen zu präsentieren. All das deutet darauf hin, dass Michael letztlich eine deutlich kontrollierte, vom Estate unterstützte Sicht auf den Popstar vermitteln dürfte – und weniger eine schonungslose Auseinandersetzung mit den kontroversen Kapiteln seines Lebens.

Lionsgate bringt das Biopic am 25. April in die US-Kinos. In Deutschland wird hingegen Universal den Film vertreiben. Der deutsche Starttermin ist der 24. April. Den ersten Trailer zu Michael könnt ihr euch hier ansehen.

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