Von Stu am Donnerstag, 05 März 2026, 07:00 Uhr
Bildnachweis: © Sony | Szene aus "Verblendung" (2011)
Die Vorbereitungen für The Batman Part II schreiten offenbar zügig voran. Während Regisseur Matt Reeves sein nächstes Kapitel im düsteren Gotham-Universum vorbereitet, verdichten sich neue Hinweise zu Castingentscheidungen und Produktionsplänen. Offiziell bestätigt ist bislang wenig, doch aktuelle Branchenberichte liefern spannende Einblicke in den Stand der Fortsetzung.
Drehbeginn geplant – zentrale Rolle weiterhin unbesetzt
Nach aktuellen Informationen soll der Dreh zur Fortsetzung am 29. Mai in London starten. Der Großteil der Besetzung steht bereits fest, lediglich eine Schlüsselrolle ist noch nicht endgültig vergeben: Christopher Dent, der Vater des späteren Batman-Gegenspielers Harvey Dent. Mehrere prominente Namen wurden im Laufe der Entwicklung mit der Figur in Verbindung gebracht.
Zunächst soll Brad Pitt das Angebot erhalten haben, entschied sich jedoch gegen eine Beteiligung. Auch der frisch oscar-nominierte Stellan Skarsgård lehnte die Rolle Berichten zufolge ab. Nun kursieren neue Gerüchte, wonach Daniel Craig ein konkretes Angebot vorliegen soll. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, gilt Liam Neeson, der bereits bei Nolans Batman-Trilogie eine entscheidene Figur spielte, angeblich als mögliche Alternative. Eine offizielle Bestätigung seitens des Studios steht bislang aus.
Starbesetztes Ensemble und neue Story-Hinweise
Unabhängig von dieser offenen Personalie formiert sich bereits ein hochkarätiges Ensemble. Neben Robert Pattinson als Batman sollen unter anderem Scarlett Johansson, Colin Farrell, Jeffrey Wright, Andy Serkis und Barry Keoghan Teil der Fortsetzung sein. Besonders Johanssons Beteiligung sorgt für Aufmerksamkeit, da ihre Figur Gilda Dent in den Comics eine entscheidende Verbindung zu einer bekannten Mordserie innerhalb Gothams besitzt.
Regisseur Reeves hatte zuvor angedeutet, dass der Film erzählerisch stärker in Richtung eines Serienkiller-Thrillers gehen werde. Zudem soll der zentrale Antagonist bislang noch nie in einer Realverfilmung aufgetreten sein. Branchenbeobachter sehen darin einen möglichen Hinweis auf eine Handlung, die sich lose an der Comicvorlage The Long Halloween orientieren könnte. Der aktuell angesetzte US-Kinostart am 1. Oktober 2027 passt zudem zu Spekulationen über ein bewusst auf Halloween ausgerichtetes Setting.
Fortsetzung soll Gothams Ton weiter verdichten
Mit The Batman: Part II verfolgt Reeves offenbar weiterhin das Ziel, seine realistisch geprägte Interpretation der Comicwelt konsequent auszubauen. Nach dem Erfolg des ersten Films deutet vieles darauf hin, dass die Fortsetzung stärker auf kriminalistische Spannung und Figurenpsychologie setzen wird. Sollte sich das gemeldete Casting bestätigen, könnte der Film nicht nur erzählerisch, sondern auch darstellerisch zu einem der prominentesten Comic-Projekte der kommenden Jahre werden.
Bereits für einen anderen Superhelden-Blockbuster besetzt wurde der deutsche Schauspieler Lars Eidinger. Er soll in James Gunns kommendem Superman-Sequel Man of Tomorrow den Bösewicht spielen und bezeichnet das selbst als "echtes Wunder". Mehr dazu hier: