"Drei Wochen auf Platz eins sind mir lieber als gute Kritiken": Produzent von "War Of The Worlds" mit Ice Cube reagiert gelassen auf die heftigen Verrisse
Die Neuverfilmung von War of the Worlds gehört zu den am schlechtesten bewerteten Filmen des vergangenen Jahres. Trotzdem zeigt sich Produzent und Regisseur Timur Bekmambetov überraschend gelassen. In einer Fragerunde auf Reddit sprach der Filmemacher nun offen über die heftige Kritik an dem Science-Fiction-Projekt – und machte deutlich, dass ihm Streaming-Erfolge wichtiger seien als positive Rezensionen.
Der Film basiert lose auf dem berühmten Roman von H. G. Wells und erschien im Sommer 2025 exklusiv bei Prime Video. Kritiker*innen reagierten jedoch äußerst negativ: Auf Rotten Tomatoes erreichte der Titel lediglich vier Prozent Zustimmung und wurde zudem bei den Razzie Awards mehrfach ausgezeichnet – allerdings nicht im positiven Sinne.
"Drei Wochen auf Platz eins sind mir lieber als gute Kritiken"
Während der Reddit-AMA zu seinem neuen Produzentenprojekt LifeHack wurde Bekmambetov direkt auf die vernichtenden Reaktionen angesprochen. Seine Antwort fiel ungewöhnlich offen aus:
„Die Kritik an ,War of the Worlds‘ hat mich nicht überrascht. Ich nehme lieber drei Wochen auf Platz eins bei Amazon Prime als gute Kritiken. Das war schon immer so.“
Damit stellt der Regisseur klar, dass für ihn vor allem Reichweite und Abrufzahlen zählen. Für viele Zuschauer*innen dürfte diese Haltung kaum überraschen, schließlich polarisierte Bekmambetov bereits mit Filmen wie Abraham Lincoln Vampirjäger, Ben Hur oder zuletzt Mercy.
Die moderne Version von War of the Worlds erzählt die Geschichte eines Cybersicherheits-Analysten, gespielt von Ice Cube, der eine Bedrohung innerhalb digitaler Überwachungssysteme entdeckt. Kritisiert wurde unter anderem die starke Präsenz von Amazon-Produkten und -Symbolen, wodurch der Film auf manche eher wie Werbung als wie ein klassischer Science-Fiction-Titel wirkte.
Hinzu kamen schwierige Produktionsbedingungen: Der Film wurde bereits 2020 während der Pandemie gedreht, blieb anschließend mehrere Jahre in der Postproduktion und erschien erst 2025. Trotz der vernichtenden Kritiken entwickelte sich das Projekt zeitweise dennoch zu einem Streaming-Erfolg bei Prime Video, wohl auch deswegen, weil der Titel zum Start wegen seine Qualität in aller Munde war. Regie führte Rich Lee, Timur Bekmambetov agierte als Produzent.
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