Hollywood entdeckt zunehmend erfolgreiche Horrorformate aus dem Internet als Vorlage für Kinofilme. Nach Projekten wie Iron Lung und Backrooms soll nun auch die populäre Analog-Horror-Serie The Mandela Catalogue den Sprung auf die große Leinwand schaffen. Für die Adaption konnten sich mehrere namhafte Studios die Rechte sichern.
Steven Spielberg und Amazon MGM holen YouTube-Erfolg nach Hollywood
Wie Deadline berichtet, gewann ein Konsortium aus United Artists, Amblin Entertainment (u. a. vertreten von Steven Spielberg) und Amazon MGM Studios einen Bieterwettstreit mit insgesamt elf Studios um die Verfilmungsrechte. Regie führt Alex Kister, der die Serie entwickelt hat und gemeinsam mit Tyler Clifton auch das Drehbuch schreibt. Damit bleibt der Schöpfer der Vorlage maßgeblich an der Kinoumsetzung beteiligt.
The Mandela Catalogue zählt mit mehr als 100 Millionen Aufrufen zu den bekanntesten Vertretern des Analog-Horror-Genres auf YouTube. Die Geschichte spielt im fiktiven Mandela County, das von sogenannten „Alternates“ heimgesucht wird – rätselhaften Wesen, die menschliche Gestalten annehmen und ihre Opfer durch psychologischen Terror in den Tod treiben. Die Serie gilt neben Produktionen wie Local 58 und The Backrooms als prägend für das noch junge Horror-Subgenre.
Analog Horror etabliert sich als neue Quelle für Filmadaptionen
Mit The Mandela Catalogue setzt Hollywood den Trend fort, erfolgreiche Internet-Formate für ein breiteres Publikum neu aufzulegen. Vor allem Analog Horror hat sich in den vergangenen Jahren von einer YouTube-Nische zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Ob sich die besondere Atmosphäre dieser bewusst minimalistischen Produktionen auf einen Spielfilm übertragen lässt, dürfte sich erst mit der Veröffentlichung zeigen. Das Interesse der Studios an diesen Stoffen wächst jedenfalls spürbar.
Hier der erste Part von The Mandela Catalogue:
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