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Disney streicht Jobs: Trotz Mega-Hit "Toy Story 5" ist vor allem Pixar von der Entlassungswelle betroffen

Stu

Von Stu

Quelle: Deadline
Bildnachweis: © Disney Pixar | Szene aus "Toy Story 5"

Disney baut erneut Arbeitsplätze ab. Im Zuge von Umstrukturierungen innerhalb des Konzerns sind mehrere Hundert Stellen betroffen. Besonders im Fokus steht dabei Pixar: Das traditionsreiche Animationsstudio gehört zu den Bereichen, die von den aktuellen Kürzungen betroffen sind. Auch National Geographic und weitere Abteilungen müssen Personal abbauen.

Pixar gehört zu den betroffenen Disney-Bereichen

Nach Informationen von Deadline wurden Mitarbeitende verschiedener Disney-Sparten über die geplanten Einschnitte informiert. Wie viele Stellen bei Pixar gestrichen werden, ist bislang nicht bekannt. Der Abbau betrifft außerdem Disney Entertainment Television, wo knapp 100 Arbeitsplätze wegfallen sollen. Besonders National Geographic sowie einzelne Bereiche von ABC News sind betroffen.

Die aktuellen Maßnahmen folgen auf einen bereits angekündigten Sparkurs des Unternehmens. Disney-CEO Josh D'Amaro hatte in einer internen Mitteilung erklärt, dass der Konzern seine Strukturen überprüfen müsse, um effizienter zu arbeiten und sich an die Veränderungen der Medienbranche anzupassen. Dabei gehe es darum, eine flexiblere und technologisch besser ausgestattete Belegschaft aufzubauen.

Für Pixar kommt der Stellenabbau zu einem Zeitpunkt, an dem das Studio nach mehreren Herausforderungen wieder stärker aufgestellt werden soll. Nach schwächeren Kinoergebnissen einiger Produktionen setzt Disney bei der Animationssparte verstärkt auf bekannte Marken und erfolgreiche Franchises. Zu den kommenden Projekten gehören unter anderem weitere Teile etablierter Reihen.

Disney beschäftigt weltweit mehr als 230.000 Menschen. Ein großer Teil der Belegschaft arbeitet im Bereich der Freizeitparks und Erlebnisse, der aufgrund saisonaler und temporärer Beschäftigungsverhältnisse besonders personalintensiv ist. Die aktuellen Kürzungen sind Teil der laufenden Bemühungen des Konzerns, Kosten zu reduzieren und interne Abläufe anzupassen.

Disney: Zwischen Misserfolg und Milliarden-Hit

Im Kino konnte Disney zuletzt mit dem Live-Action-Remake Vaiana keinen großen Erfolg verbuchen. Bei einem geschätzten Budget von rund 250 Millionen US-Dollar spielte der Fantasyfilm bislang weltweit lediglich 177 Millionen US-Dollar ein. Damit reiht sich der Titel in eine Reihe kostspieliger Enttäuschungen ein, zu denen auch das gescheiterte Remake von Schneewittchen zählt.

Dafür konnte sich Toy Story 5 problemlos als Kassenhit behaupten. Obwohl Teil 5 auf einigen Märkten (wie Deutschland) noch startet, konnte der aktuellste Pixar-Titel bereits knapp 960 Millionen US-Dollar einspielen und dürfte damit sehr sicher zu den Werken gehören, die 2026 die Milliardenmarke knacken werden.

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