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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Nach schwerem Verlust schließt sich der junge Spike dem Kult von Sir Jimmy Crystal an. Die Gruppe hat ihre eigenen Regeln und Gesetze – sowohl im inneren Kreis als auch im Umgang mit anderen Menschen. Währenddessen macht Dr. Ian Kelson in seinem Knochentempel eine wichtige Entdeckung, die alles verändern könnte.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Große Zeitsprünge nerven, denn sie reißen aus einem Geschehen heraus und werfen meist plump in ein neues, obwohl wir oft noch gar nicht bereit sind, das just Gesehene und Erlebte loszulassen. 28 Years Later: The Bone Temple ist da anders. Der Film setzt nahezu exakt am Ende von 28 Years Later an – vergangen sind maximal ein paar Stunden. Das harmoniert gut mit dem engen Zeitplan, denn der erste Teil der neuen Trilogie kam erst letzten Sommer raus.

28 Years Later: The Bone Temple ist einfach gestrickt. Der Plotfaden ist straff und linear, nimmt keine nennenswerten Kurven und großspurigen Wendungen. Menschen und (Un)menschlichkeit rücken als übergeordnete Themen noch weiter in den Vordergrund. The Bone Temple ist kein episches Endzeitspektakel oder Gorefest, ist inhaltlich nicht sonderlich furios, wie es viele Sequels gern sein wollen. Der Film erzählt eine geradlinige Geschichte mit Tiefgang und bietet dabei starke Filmunterhaltung – die Räder greifen gut ineinander.

Je mehr menschliche Facetten die Story erhält, desto eher wirkt es, als würde der Virus mit jedem Teil weiter in den Hintergrund rücken. Oder anders: Es geht nicht um den Virus per se, sondern um das, was darunterliegt. Hier zentralisiert sich die Beziehung zwischen Kelson (Ralph Fiennes, The Menu) und Samson (Chi Lewis-Parry, Gladiator 2) als echter Lichtblick – wie ein Strahl hellen Mondscheins in einer finsteren Nacht. Der im Vorgänger eingeführte Plot mit Kelson war eh schon gut und wurde sehr passend weitergeführt. In dem Kontext erfahren wir auch mehr über die Natur des Virus, was der Folgeteil sicherlich aufgreifen wird.

Mit der Fokussierung auf die menschliche Spezies wurde auch die Brutalität noch drastischer und bösartiger – weil sie eben von Menschen ausgeht. Die infizierten spielen in 28 Years Later: The Bone Temple nur noch Nebenrollen. Wie gehen wir mit der Situation um? Das war schon früher Thema, kumuliert jetzt aber in der Gegensätzlichkeit des Satanskultes und der Entscheidungen, die vor allem Kelson wie selbstverständlich trifft.

Die Aussage von Kelson, dass nichts und niemand der Teufel ist, sondern es immer nur wir sind, unterstützt den thematischen Fokus aufs Menschsein – in beide Richtungen, wenn wir es auf die traditionellen Attribute „gut“ und „böse“ herunterbrechen. Das repräsentieren die verschiedenen Figuren: Jimmy Crystal (Jack O'ConnellUnbroken) der sich selbst einen übermenschlichen Aufstieg zuspricht und so jede Entgleisung rechtfertigt, Spike (Alfie Williams), der sich im Rahmen seiner kindlichen Möglichkeiten wehrt, der eine „Finger“ (so heißen die Mitglieder des Kultes), der einen anderen Weg einschlägt, Kelson, der völlig unbeirrt das Gute verkörpert. Lauter moralische Entscheidungen.

Ein unerwartetes Bonbon – insbesondere für Metalheads – ist die spektakuläre Showeinlage von Kelson zu „The Number of the Beast“ von Iron Maiden. Ein Song aus dem Extreme Metal wäre sicherlich noch passender gewesen, aber die Platte musste ja aus der LP-Sammlung von Kelson stammen.

Fazit

„The Bone Temple“ ist bodenständig und klar – eine logische Fortsetzung. Für alle, die den Boyle-Style mögen: Man merkt allerdings, dass er diesmal nicht Regie geführt hat. Doch das tut dem Streifen gut, weil er stilistisch nicht so festgenagelt ist und die Geschichte dadurch mehr Raum erhält. Und am Ende gibt es ein Wiedersehen – quasi –, das die Brücke zum nächsten Film baut, der ziemlich sicher genau da andocken wird.

Kritik: André Gabriel

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