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Quelle: themoviedb.org

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Die fromme Novizin Cecilia (Sydney Sweeney) verlässt ihre Heimat in den USA, um einem abgelegenen Kloster inmitten der malerischen Landschaft Italiens beizutreten. Doch der herzliche Empfang durch die Ordensschwestern und Pater Tedeschi (Álvaro Morte) trügt: Schon bald entwickelt sich ihr Aufenthalt zu einem Albtraum, als ihr klar wird, dass der Ort ein düsteres Geheimnis und unaussprechliche Schrecken birgt.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

In den letzten Monaten hat sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit ins Rampenlicht gedrängt. Neben ihrem Erfolg mit der Serie Euphoria war es vor allem die R-Rated-RomCom Wo die Lüge hinfällt, die sie richtig populär machte, während ihre Leistung im Drama Reality von der Presse gewürdigt wurde, die Zuschauerzahlen jedoch eher bescheiden ausfielen (über Madame Web reden wir hier mal nicht). Mit Immaculate steht nun nicht nur ein weiterer Film mit ihr in der Hauptrolle an, sondern auch ein Projekt, das stark von Sweeney geprägt ist. Ursprünglich sollte sie bereits vor einigen Jahren in dem Film mitspielen, doch die Produktion kam damals nicht zustande. Nun hat sich die Darstellerin dafür entschieden, den Horrorfilm selbst voranzutreiben, was ihr unter anderem einen Produktionscredit im Abspann einbrachte. Durch ihre Beteiligung am Entstehungsprozess erhielt auch Regisseur Regisseur den Job, nachdem er bereits mit Sweeney den Prime-Video-Titel The Voyeurs realisiert hatte.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass prominente Persönlichkeiten, die hauptsächlich vor der Kamera agieren, ihre Karriere auch hinter den Kulissen ausbauen möchten. Aktuelle erfolgreiche Beispiele dafür wären Bradley Cooper oder Margot Robbie. Normalerweise wird für solche Erweiterungen gerne anspruchsvolles Material gewählt - etwas mit Prestige und Größe. Daher ist es überraschend, dass sich Sweeney für Immaculate entschieden hat, einen Film, der ziemlich konventionelles Genre-Kino verspricht. Ja, auf den ersten Blick mag es wie gängiges Leinwand-Geisterbahn-Kino erscheinen, in dem die Schreckmomente im Vordergrund stehen. Dies trifft auch irgendwie zu, aber es wäre unfair, den Film gleich in die gleiche Kategorie wie The Nun zu stecken. Was "Immaculate" von diesem und anderen unterscheidet, ist unter anderem sein Look & Feel.

Die haptische und ungekünstelte Anmutung von Immaculate liegt vor allem daran, dass der Film größtenteils an realen Schauplätzen gedreht wurde. Wenn Sweeney durch düstere Katakomben und mysteriöse Kirchen wandert, spürt man einfach, dass hier nicht vor Greenscreens oder in einem Studio agiert wurde. Zudem zeichnen sich die Bilder von Kamerafrau Elisha Christian durch eine gewisse Rauheit aus. Es wirkt nichts zu opulent oder überpoliert. Dies zeigt sich auch in anderen Elementen. In einem Hochglanz-Horrorfilm würde man sicherlich nicht sehen, wie eine Nonne unironisch auf der Toilette sitzt. Bitte nicht falsch verstehen, es handelt sich hier nicht um einen Film, der mehr sein will als Unterhaltung. Aber es ist zumindest ein Film, der nicht zu uniformiert ist.

Neben den Bildern, dem weitgehend unbekannten Cast abseits von Sweeney und (bekannt aus Haus des Geldes), ist auch die Musik von Will Bates ein Grund, warum Immaculate sich abhebt. Der Komponist verleiht einigen Szenen und Sequenzen harmonische und dennoch unheimliche Klänge, die eher europäisch als amerikanisch klingen. Ähnlich wie musikalisch gibt es auch bei der Gewaltdarstellung Momente, die überraschen. Während die klanglichen Elemente einen gewissen stilistischen Mehrwert bieten, wirken die meisten Gewaltspitzen eher willkürlich und stellenweise unnötig.

Ein weiterer großer Unterschied, der Immaculate von standardisierten Gruselwaren abhebt, ist seine Geschichte. Diese ist im Kern einfach und ziemlich absurd. Es ist eine Geschichte, die trashig ist und gleichzeitig mit unseren Erwartungen spielt. Auch wenn der Film lange Zeit falsche Fährten legt, bleibt er doch auf vertrauten Genre-Pfaden. Dennoch ist es beeindruckend, mit welcher Kaltblütigkeit und Entschlossenheit der Film seine Erzählung vorantreibt und zu einem Ende führt, das sicherlich für Gesprächsstoff sorgen wird, nicht zuletzt, weil Sydney Sweeney sich in den letzten zwei Minuten selbst zur neuen Scream-Queen krönt.

Es sind solche und andere unerwarteten oder zumindest unvorhersehbaren Momente, die Immaculate eine angenehme Aura der Andersartigkeit verleihen, auch wenn der Film letztendlich nichts wirklich Neues bietet. Dennoch funktioniert die Mischung, die von den Machern hier angerührt wurde, erstaunlich gut, und zwar in beide Richtungen. Immaculate kann sowohl opulent verteidigt als auch hingebungsvoll angegriffen werden. Wie dem auch sei, man kann ihm nicht vorwerfen, dass er keine eigene Identität aus verschiedenen Versatzstücken generiert. Zu diesen Versatzstücken gehört ein Jurassic Park ebenso wie Das Omen oder Rosemary's Baby. Große, unerreichbare Vorbilder für einen Film, der hinter seiner generischen Fassade einen netten, wenn auch nicht sonderlich herausragenden, Humbug-Horror verbirgt.

Fazit

"Immaculate" ist ein ansprechender Humbug-Horror, der sich angenehm anders anfühlt, obwohl er bekannte Pfade beschreitet. Ein Film, den man gleichermaßen lieben oder verabscheuen kann. Die Gründe dafür dürften jedoch identisch sein.

Kritik: Sebastian Groß

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