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Die Entenfamilie Mallard steckt im Alltagstrott fest. Während Vater Mack (Elyas M’Barek) damit zufrieden ist, mit seiner Familie auf ewig die gleichen Kreise im beschaulichen Teich zu ziehen, möchte Mutter Pam (Nazan Eckes) etwas Neues ausprobieren und mit ihren Kindern – Teenie-Sohn Dax (Julius Weckauf) und Entenküken Gwen – die weite Welt sehen. Als eine Familie von Zugvogel-Enten auf ihrem Teich landet, mit spannenden Geschichten von weit entfernten Orten im Gepäck, überredet Pam Mack zu einer Reise mit dem verschrobenen Onkel Dan über New York City bis ins tropische Jamaika. Doch als die Mallards sich auf den Weg in den Süden machen, geraten ihre gut ausgearbeiteten Pläne schnell durcheinander. Die neuen Erfahrungen werden sie dazu inspirieren, ihren Horizont zu erweitern, sich neuen Freunden zu öffnen und mehr zu erreichen, als sie je zu träumen gewagt hätten.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Der charakteristische Stil von Illumination Entertainment, geprägt durch lebendige Animationen und einfache, universelle Geschichten, findet im neuesten Werk, Raus aus dem Teich, eine bemerkenswert ausgewogene Ausdrucksform. Die Filmproduktionsgesellschaft, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 einen Namen gemacht hat, präsentiert erneut eine Geschichte, die in ihrer Essenz vertraut erscheint – sei es der klassische Kampf zwischen Gut und Böse oder die Entdeckung verschiedener Familienformen. Trotz oder vielleicht gerade wegen narrativer Einfachheit gelang es Illumination stets, ein breites Publikum anzusprechen, sei es mit eigenen Kreationen oder mit der neuen Leinwand-Adaption von Super Mario Bros.

Das Jahr 2023 endet für das Studio aber nicht mit einem Klempner im Fantasiereich, sondern mit einer Entenfamilie, die gen Süden fliegt. Zunächst mag dies unspektakulär klingen, entpuppt sich jedoch als einer der bisher besten Animationsfilme des Studios. Raus aus dem Teich präsentiert sich als rundes, unterhaltsames, kurzweiliges Vergnügen ohne die Nerven zu strapazieren. Im Mittelpunkt steht Entenvater Mack, gesprochen von , der versucht, seine Ängste auf seine Familie zu übertragen. Der Versuch scheitert, und so macht sich die Familie mitsamt dem tattrigen Onkel Dan auf den Weg. Die Handlung folgt dem klassischen Muster des Abarbeitens von Stationen, doch obwohl die Erzählung funktionaler als kreativ erscheint, sind die einzelnen Zwischenstopps äußerst amüsant.

Die Zwischenstationen der Reise sind nicht nur amüsant, sondern zeugen auch von einer durchdachten Inszenierung. Dabei rückt anfänglich Macks innerer Konflikt mit seiner Furcht in den Fokus, insbesondere in der Begegnung mit den unheimlichen Reihern. Im Verlauf der Handlung erweitert sich jedoch der Fokus und richtet sich auf die Entwicklung von Macks Sohn Dex. Diese Darstellung mag zwar simplifiziert sein, jedoch erweist sie sich als funktionales Grundrezept, dem der gesamte Film vertraut und somit keine narrativen Fehlgriffe riskiert. Der stumme Antagonist, ein Starkoch, bildet allerdings eine Ausnahme und wirkt deplatziert und farblos. Seine Bedrohlichkeit wirkt erzwungen und ineffektiv, seine Rolle erscheint beinahe wie ein notwendiges Übel, um Macks Ängste zu unterstreichen.

Raus aus dem Teich ist sicherlich kein Must-See, aber das Zusammenspiel der Figuren funktioniert gut. Trotz der beibehaltenen übertriebenen Stilistik und des überzeichneten Humors von Illumination bleibt der Film angenehm ausgewogen. Die DNA des Studios bleibt unverkennbar, doch die Inszenierung wirkt nicht zu hektisch oder hyperaktiv. Das Drehbuch von Regisseur (Ernest & Célestine) und The White Lotus-Schöpfer Mike White schafft es, die gefiederten Hauptfiguren in eine nachvollziehbare und dennoch humorvolle Entwicklungsschraube zu integrieren. Raus aus dem Teich mag nicht als wegweisendes Beispiel für Illuminations Schaffen gelten, doch die solide Leistung bringt spaßige Momente im Kino und unterstreicht, dass manchmal solides Handwerk schon genug ist.

Fazit

In gewohnter Illumination-Manier präsentiert auch ihr neuester Film lebendige Animation und eine unkomplizierte Handlung, die das Publikum geschickt von einer Etappe zur nächsten führt. Trotz des gelegentlichen lautstarken Chaos bewahrt der Film eine erfreuliche Ausgewogenheit, und das Abenteuer der Entenfamilie erfreut öfter das Zwerchfell als es die Nerven strapaziert. Gewiss kein herausragender Höhepunkt, aber zweifelsohne einer der besten Titel des Studios.


Kritik: Sebastian Groß

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