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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Nachdem ihr Freund sie am Abend vor ihrem gemeinsam geplanten exotischen Urlaub verlässt, überzeugt die ungestüme Träumerin Emily Middleton  ihre übervorsichtige Mutter Lind , mit ihr ins Paradies zu reisen. Emily und Linda, beide völlig gegensätzlich, begreifen, dass das Beilegen ihrer Differenzen als Mutter und Tochter – auf unvorhersehbare und urkomische Art und Weise –  der einzige Weg ist, dem unfassbar wildem Dschungelabenteuer zu entkommen, in das sie geraten sind.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Bereits mit ihren Drehbüchern zu Taffe Mädels und Ghostbusters brach Autorin Katie Dippold das Geschlechtermodell auf und machte Frauen zu knallharten Cops oder Geisterjägern. In Mädelstrip vollführt sie dieses Trademark nun erneut. Diesmal müssen Mutter und Tochter, die natürlich unterschiedlicher nicht sein können, sich im nirgendwo von Ecuador gegen die Natur und vor allem Gangster behaupten. Dargereicht wird dies alles als typische R-Rated-Comedy, mit allem was so dazugehört: Schlüpfrige Witze, böse Wörter und etwas nackte Haut. Eine Rezeptur, die ihren Zenit nicht erst seit Baywatch überschritten hat. Da hilft es dann auch nur begrenzt, dass Amy Schumer (Dating Queen - Beziehungen sind auch keine Lösung) und die aus dem Schauspiel-Exil zurückgekehrte Goldie Hawn (Housesitter -Lügen haben schöne Beine) als Duo recht gut harmonieren.

Mutter und Tochter sind innerhalb der Komödie auch die einzigen Figuren, die allen Widrigkeiten zum Trotz sich irgendwie behaupten können. Alle anderen sind lediglich Parodien oder Abziehbilder von bereits ausgiebig zelebrierten, komödiantischen Charaktermodellen. Da Mädelstrip aber sehr deutlich und viel auf eben diese Nebenfiguren setzt, fällt es dem Film schwer wirklich zu überraschen und wenn es nur für einen Moment ist. Die vollführten „Grenzüberschreitungen“ dürften vielleicht in den USA für hochrote Köpfe sorgen, dem europäischen Publikum dürfte es dagegen wohl herzlich egal sein, wenn aus dem nichts plötzlich eine nackte, weibliche Brust in die Szenerie ragt. Weder schockierend, noch wirklich amüsant.

Aber hin und wieder gelingt es Regisseur (50/50 - Freunde fürs (Über)Leben) dann doch den einen oder anderen erfolgreichen Gag aus Dippolds Drehbuch zu extrahieren. Da sorgt für den einen oder anderen heiteren Moment, aber letztlich gelingt nichts von Bestand. Erinnerungswürdig ist an Mädelstrip höchstens das Duo Schumer und Hawn, aber auch das tut sich schwer damit wirklich aus dem Pool der R-Rated-Stagnation herauszubrechen. Wer sich mit diesen Mechaniken über die Jahre aber angefreundet hat, der dürfte hier zumindest kurzweilig gut unterhalten werden. Als empfehlenswert ist Mädelstrip aber nicht zu bezeichnen, eher als redundant.

Fazit

R-Rated-Comedy nach Maß, dass zwar ein gutes Duo auffährt, aber letztlich nicht mehr tut als gängiges Standards wiederzugeben. Die vertauschten Geschlechterrollen bringen etwas frischen Wind, doch dieser ist letztlich auch nicht mehr als ein laues Lüftchen. Wer mit "Baywatch" seinen R-Rated-Comedy-Hunger diesen Sommer noch nicht gestillt hat, kann aber gerne einen Blick riskieren.

Kritik: Sebastian Groß

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