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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Bennys (Austin Butler) Leben dreht sich Mitte der 1960er-Jahre um genau zwei Dinge: die Leidenschaft für den Motorrad-Club der Vandals unter Anführer Johnny (Tom Hardy) und die Liebe zu seiner Frau Kathy (Jodie Comer), die ihn vom ersten Moment an als den unzähmbaren Rebellen akzeptiert, in den sie sich Hals über Kopf verliebt hat. Doch ihre hingebungsvolle Beziehung wird im Laufe der Jahre zunehmend auf die Probe gestellt, denn Benny hat sowohl dem charismatischen Johnny als auch seiner Frau die Treue geschworen. Schon bald werden die Vandals nicht nur immer größer, sondern auch gefährlicher. Benny muss sich entscheiden zwischen seiner Loyalität zu Johnny und seiner Liebe zu Kathy.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

„Everybody needs somebody“

The Bikeriders erzählt die Geschichte einer fiktiven Biker-Gang, die nur gemeinsam auftritt und eine riesige Einheit mit ihrem eigenen Mikrokosmos bildet. Gemeinsam sind sie stark und unbesiegbar und strahlen rohe Männlichkeit aus. Da der Film von dem Fotobuch aus dem Jahre 1968 inspiriert wurde, sind dementsprechend auch seine männlichen Helden angelehnt an die damaligen männlichen Vorbilder, an starke wilde Typen, die nie ihre Gefühle zeigen dürfen und nur ihre Motorräder im Kopf haben. Die kettenrauchenden und Bier trinkenden Exemplare leben nur in den Tag hinein und haben etwas Animalisches an sich, was sie unwiderstehlich macht. The Bikeriders vermittelt ein Bild eines „echten“ Mannes so wie er leibt und lebt und berichtet somit von der weitestgehend aussterbenden Spezies, weil die Rollenbilder, die in diesem Film in den Vordergrund gerückt werden, mittlerweile ein Relikt aus längst vergangener Zeit sind. Das verleiht dem Film viel Charme, weil man das Gefühl hat, dass darin ein Teil der Geschichte konserviert wird, die zwar längst vergangen ist, doch uns trotzdem immer noch in ihren Bann zieht.

Besonders, wenn die Protagonisten in dieser Geschichte von solchen charismatischen Darstellern wie Austin Butler (Elvis) und Tom Hardy (Venom) verkörpert werden. Austin Butler scheint die Reinkarnation von James Dean zu sein und erinnert mit seiner Darbietung stark an James Deans Rolle aus dem Film ... denn sie wissen nicht, was sie tun. Wenn man sich Butler so ansieht, könnte man glauben, dass James Dean höchstpersönlich auferstanden ist. Mit seinem verträumten „I don't give a fuck“ - Blick und seiner übertrieben selbstbewussten und rebellischen Körperhaltung ist er die perfekte Besetzung für den knallharten Kerl, der sich nie an irgendwelche Regeln hält und eins mit seinem Motorrad ist. Da ist es nur natürlich, dass eine Frau sich sofort Hals über Kopf in so einen Typ verliebt, so ergeht es zumindest der weiblichen Hauptfigur Kathy (Jodie Comer, Killing Eve) und ihre überstürzte Verliebtheit ist aufgrund der starken körperlichen Präsenz von Benny (Austin Butler) absolut nachvollziehbar. Ist Benny aber auch in sie verliebt oder nicht doch viel eher in sein Motorrad? Der Film heißt nämlich nicht zufällig The Bikeriders, denn er erzählt immerzu die Geschichte von Männern, die starke Sehnsucht nach grenzenloser Freiheit, doch auch großes Verlangen nach einer starken Gemeinschaft haben, weil sie alleine trotz ihrer harten Schale sehr zerbrechlich wirken und sich nur in der Gruppe und auf ihren Bikes so richtig wohlfühlen.

Wer allerdings glaubt, dass der Film sich nur, ums Motorrradfahren dreht, der irrt, denn The Bikeriders ist nicht Easy Rider und die Motorradfahrten kommen hier ein wenig zu kurz. Sicherlich gibt es Szenen, in denen die Protagonisten mal einzeln mal in der Gruppe mit ihren Bikes unterwegs sind, doch viel mehr stehen eigentlich die Gespräche mit den einzelnen Motorradclubmitgliedern im Vordergrund. Sie erzählen einem Reporter von ihrem Leben, lassen sich fotografieren, picknicken gemeinsam oder kämpfen im Schlamm gegen ihre Rivalen. Trotz der scheinbar begrenzten Handlungsstränge ist The Bikeriders durchweg spannend, weil die Rivalitäten zwischen den einzelnen Motorradclubs immer bedrohlichere Züge annehmen und Revierkämpfe, Rachemotive und von Testosteron gesteuerte Machos an sich schon unterhaltsam genug sind, und wenn sie dann auch noch so hervorragend in Szene gesetzt werden wie hier, dann ist man natürlich wunschlos glücklich.

Und mitten drin ist Jodie Comer in ihrer Rolle als Kathy, die als eine der wenigen Frauen in diesem überwiegend von Männern dominiertem Film auftritt und es innerhalb von ein paar Sekunden schafft, das Ruder an sich zu reißen. Es ist beeindruckend, wie gut die Chemie zwischen Austin Butler und ihr ist, sogar so gut, dass man ohne eine einzige Liebesszene auskommt. Man braucht solche Szenen schlichtweg nicht, weil man den Schauspielern auch so ohne weiteres glaubt, dass sie ein Paar sind und das ist großartig. Ob Austin Butler nun Elvis spielt oder den Bösewicht in Dune: Part Two oder den knallharten Verkehrsrowdy in The Bikeriders, sein Schauspiel ist jedes Mal authentisch und überzeugend und mit Jodie Comer an seiner Seite hat er eine absolut ebenbürtige Spielpartnerin gefunden. Letztendlich trägt auch Tom Hardy mit seiner resoluten Darstellung als Gang-Anführer dazu bei, dass The Bikeriders sehr authentisch und ausdrucksstark ist. Wie sollte es auch anders sein? Schließlich basiert das Drehbuch auf einem Fotobuch, das die Bilder echter Biker beinhaltet und sich um die echten Menschen dreht, die in Wirklichkeit existieren beziehungsweise existiert haben.

Fazit

Eine ausdrucksstarke, hervorragend inszenierte Geschichte über echte Männer, die eine harte Schale, aber einen weichen Kern haben. Sie streben nach grenzenloser Freiheit, doch zeitgleich auch nach einer starken Gemeinschaft. "The Bikeriders" bietet einen spannenden Einblick in die Welt einer Motorradgang, wobei die großartigen Darsteller wie Austin Butler, Jodie Comer und Tom Hardy der Geschichte ihre rohe Intensität verleihen.

Kritik: Yuliya Mieland

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