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Quelle: themoviedb.org

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Los Angeles in den 90er Jahren: Der hoch angesehene LAPD-Detective Russell Poole soll den Mord an der weltberühmten Rap-Größe Biggie Smalls, auch bekannt als Notorious B.I.G., aufklären. Smalls wurde aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen, nur wenige Monate, nachdem sein Erzrivale Tupac Shakur das gleiche Schicksal erlitten hatte. Doch auch Jahre später sind die Fälle nicht aufgeklärt. Da bekommt Poole unverhofft Hilfe durch den Investigativ-Journalisten Jack Jackson. Die beiden rollen den Fall neu auf und kommen dabei einer Verschwörung auf die Spur...

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Ursprünglich sollte City of Lies eigentlich schon im September 2018 in die Kinos kommen, wurde aber kurz vor dem Kinostart ganz überraschend auf unbestimmte Zeit verschoben. Offiziell hieß es, dass Hauptdarsteller Johnny Depp einen Rechtsstreit mit dem Location-Manager des Films führe, doch wirklich glauben wollte das niemand. Es wird gemunkelt, dass tatsächlich das Los Angeles Police Departement dahintersteckte, auf das der Film kein gutes Licht wirft, oder auch andere beteiligte Parteien, die den Release verhindern wollten. Was auch immer der wahre Grund hinter der Zurückhaltung war, der von Randall Sullivan (Der Mandant) gedrehte True-Crime-Thriller hat es mit reichlich Verspätung nach Jahren nun doch endlich zu uns geschafft, wenn auch nur still und heimlich ins Heimkino.

Der Mord an Rap-Legende Tupac Shakur gibt bis heute noch Rätsel auf. Nach einem Boxkampf im September 1996 fielen an einer Ampel mehrere Schüsse auf den Wagen, in welchem er sich befand. Der Täter ist bis heute unbekannt. Ebenso mysteriös waren aber auch die Ereignisse rund ein halbes Jahr darauf, als mit The Notorious B.I.G. die nächste Rapikone auf dieselbe Art ermordet wurde. Gibt es hier einen Zusammenhang? Was man dabei wissen muss: Beide Rapper waren sich nicht wohlgesonnen, ihre Fehde führte zum größten Beef im Hip Hop, bei der sich East Coast und West Coast gegenüberstanden. Dass diese Auseinandersetzung also in irgendeiner Weise eine Rolle bei den beiden Morden spielte ist daher durchaus anzunehmen, bewiesen wurde jedoch nie etwas. 

City of Lies fokussiert dabei die Ermittlungen des LAPD-Detectives Russell Poole, der den Mord an Biggie Smalls aufzudecken versuchte und stützt sich dabei so gut es geht auf wahren Begebenheiten. Die Frage nach dem Mörder kann natürlich auch der Film nicht beantworten, zielt aber in eine deutliche Richtung ab. Theorien gibt es viele, der Film verfolgt eine (plausible) von ihnen und versucht sie weitestgehend mit bekannten Fakten zu untermauern. Inwieweit man dem Ganzen letztendlich Glauben schenken möchte, muss jeder für sich selbst entscheiden,weitestgehend interessant erzählt ist City of Lies schon und weiß mit dem Zusammensetzen des Puzzles in seinem Netz aus Korruption und Gewalt zu fesseln.

Jedoch steht City of Lies sich auf seinem Weg auch gelegentlich selbst im Weg, um einen durchgehend angenehmen Fluss zu erlauben. Der Sprung zwischen zwei Zeitebenen bremst den Film mit einigen redundanten Szenen gelegentlich aus, ein Fokus aufs Wesentliche hätte dem Pacing hier ganz gutgetan. Und trotz guter darstellerischer Leistungen von Johnny Depp und Forest Whitaker ist die Chemie zwischen den beiden nur bedingt gegeben. Ihr Bündnis und ihre spätere Freunschaft wird gerade in der ersten Hälfte des Films nicht gänzlich überzeugend rübergebracht, es dauert eine ganze Weile, bis der Funke endlich überspringt. 

Fazit

Gut besetzter True-Crime-Thriller, der sich mit einer spannenden Frage um den Mord an einem Superstar beschäftigt. Das ist insgesamt auch sehr ordentlich inszeniert, hätte mit einem etwas besserem Pacing und stärkerer Charaktertiefe aber auch das Zeug zu mehr haben können.

Autor: Sebastian Stumbek

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