Von Stu am Freitag, 13 März 2026, 09:00 Uhr
Bildnachweis: © Paramount | Szene aus "Freitag der 13. - Jason im Blutrausch"
Ein Datum, das für viele Menschen schlicht ein Aberglaube ist, besitzt für Horror-Fans eine ganz besondere Bedeutung: Freitag, der 13. Kaum ein anderes Franchise ist so eng mit diesem Datum verknüpft wie „Freitag, der 13.“ – jene Filmreihe, die seit den 1980er-Jahren Generationen von Zuschauer*innen das Fürchten lehrt. Doch während die ikonische Figur Jason Voorhees weiterhin zu den bekanntesten Horrorfiguren der Popkultur gehört, ist es um neue Filme lange erstaunlich ruhig gewesen. Passend zum heutigen Datum stellt sich deshalb erneut die Frage: Wie steht es aktuell um die Zukunft von „Freitag, der 13.“?
Vom Slasher-Phänomen zum Rechtsstreit
Der Anfang der Reihe liegt im Jahr 1980 mit Freitag der 13.. Der vergleichsweise günstig produzierte Horrorfilm entwickelte sich überraschend zum Kassenerfolg und löste eine der produktivsten Reihen des Genres aus. In den folgenden Jahrzehnten entstanden zahlreiche Fortsetzungen. Später wagte das Franchise sogar ungewöhnliche Experimente wie Jason X (2001), das die Figur ins Weltall versetzte, oder das Crossover Freddy vs. Jason (2003).
Insgesamt brachte die Reihe über ein Dutzend Filme, eine vergessene TV-Serie, Videospiele, Comics und eine Vielzahl popkultureller Referenzen sowie Fanfilme wie Never Hike Alone (2017) hervor. Der maskierte Killer Jason Voorhees entwickelte sich dabei zu einer der bekanntesten Figuren des Horrorfilms – ähnlich ikonisch wie Michael Myers oder Leatherface. Der bislang letzte Kinofilm, das Remake Freitag der 13., erschien allerdings bereits 2009!
Rechtefragen blockierten lange neue Projekte
Der Grund für die lange Pause liegt weniger im mangelnden Interesse der Studios als in einem komplizierten Rechtsstreit um die Urheberrechte. Über Jahre hinweg stritten sich Drehbuchautor Victor Miller, der das Originaldrehbuch schrieb, und Produzent Sean S. Cunningham über die Rechte am ersten Film und an der Figur Jason Voorhees.
Der Konflikt entwickelte sich zu einem langjährigen juristischen Verfahren, das immer wieder mögliche neue Filmprojekte ausbremste. Mehrere Studios hatten zwischenzeitlich Pläne für weitere Kinofilme oder Reboots, doch die unklare Rechtslage verhinderte lange eine konkrete Umsetzung. Erst nach zahlreichen Gerichtsentscheidungen wurde deutlich, wie die Rechte künftig aufgeteilt sind – ein Umstand, der zumindest theoretisch wieder Raum für neue Produktionen schafft.
Neue Serie von A24 soll das Franchise zurückbringen
Während ein neuer Kinofilm weiterhin nicht offiziell angekündigt wurde, nimmt ein anderes Projekt inzwischen konkrete Formen an: die Serie Crystal Lake. Das Projekt wird von der Produktionsfirma A24 entwickelt und soll sich erzählerisch mit der Vorgeschichte der bekannten Figuren beschäftigen.
Die Serie befindet sich Berichten zufolge bereits in einer fortgeschrittenen Produktionsphase und soll derzeit in der Postproduktion sein. Damit könnte Crystal Lake das erste größere neue Kapitel im Freitag, der 13.-Universum seit vielen Jahren darstellen. Wann genau die Serie veröffentlicht wird, ist noch nicht bestätigt – doch für Fans der Reihe könnte sie der Auftakt zu einer neuen Phase des traditionsreichen Horror-Franchise sein.
Jason ist also nicht tot. Mal ehrlich, der Hüne kann nicht sterben. Wobei ein Rechsstreit ihn wesentlich länger in Schach hält als Gewehre und Macheten. Hier bekommt die übrigens ein paar mehr Details zu Crystal Lake: