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CatBitesYou

Kritik von CatBitesYou

Gesehen: Februar, 2021

Ein listiger und raffinierter Saw und Hostel Film in einem, ist aber besser und heißt hier "13 Tzameti" und ist in trostlosen, nüchternen S/W Bildern gehalten.

Die französisch-georgische Produktion lässt sich beim Aufbau des Plots viel Zeit, weshalb das erste Drittel des Films etwas schwer in die Gänge kommt, aber aufgrunddessen weil sich die Story lange nicht wirklich in die Karten schauen lassen will, herrscht durchgehend eine trügerische Ruhe und unbehagliche Stimmung. Deshalb vorab - so wenig wie möglich informieren.

Werden aber im Mittelteil dann die (Spiel)karten offen auf den Tisch gelegt, geht der Intensitätpegel radikal in die Höhe. Maximale Spannung über 100% hinaus, dass Spuren an Fingernägeln oder am Anti-Stressball unausweichlich sind. Statt Splatter gibts gnadenlosen Psychoterror, die brutal-auswegslose Bildersprache ist Effizienz pur! Das intensive Level kann Géla Babluani zwar nicht komplett bis zum Schluß halten, seine abgründige Geschichte findet aber trotzdem ein konsequentes Ende.

"13 Tzameti" ist roh, ungeschliffen, hat auch erzählerische Defizite, wirkt aber unverbraucht und ist vor allem von eindringlicher und perfider Wirkungskraft!

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