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Die ehrgeizigen Musiker Lars (Will Ferrell) und Sigrit (Rachel McAdams) aus Island erhalten die Chance ihres Lebens, ihr Land beim größten Musikwettbewerb der Welt zu vertreten. Nun können sie endlich beweisen, dass jeder Traum, der sich zu träumen lohnt, es auch wert ist, dafür zu kämpfen.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Verschiedene Teilnehmer aus diversen Ländern singen klischeebeladene oder zumindest kuriose Songs und tragen dabei gerne äußerst seltsame Outfits. Dass Anchorman-Mit-Schöpfer daraus erst jetzt eine Komödie gemacht hat, ist schon seltsam, denn der oben beschriebenen Eurovision Song Contest könnte auch direkt aus dem wirren-komischen Geist des Will Ferrell stammen, der den Gesangswettbewerb laut eigener Aussage durch seine schwedische Ehefrau kennen und lieben gelernt hat, was schon das erste Problem von Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga verdeutlicht.

Wer sich darauf gefreut hat, dass der Film von Die Hochzeits-Crasher-Regisseur mit großer Freude sich auf den Eurovision Song Contest stürzt und diesen humoristisch in der Luft zerpflückt, wird enttäuscht werden. Die Netflix-Produktion ist mehr Liebeserklärung als Abrechnung an dem alljährlichen Wahnsinn. Natürlich werden verschiedenste Dinge an dem Event karikiert, aber dabei fehlt es oft an der notwendigen komödiantischen Härte. Dazu werden viele Aspekte des Eurovision Song Contest mehr nebenher durch den Kakao gezogen, sodass einige, im Grunde durchaus gelungene Gags, nicht genügend Fläche bekommen, um wirklich zu zünden.

Sowieso ist die Gagdichte des Films nicht so hoch wie erhofft. Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga erweist sich größtenteils mehr als Werk des Schmunzelns. Das ist auch eine Kunst, die es zu honorieren gilt, aber bei der attraktiven Thematik wären ein paar Gag-Kracher mehr dennoch wünschenswert gewesen. Zumindest bekommen Will Ferrell auf ihre Kosten. Der Lockenkopf fühlt sich in der Rolle des musikalischen Träumers Lars pudelwohl. So wohl, dass er in der Originalversion hin und wieder vergisst, dass seine Figur ja eigentlich mit einem ziemlich kruden und damit auch irgendwie recht charmanten isländischen Akzent spricht.

Was ein Will Ferrell benötigt, um wirklich zu glänzen, ist eine gute Besetzung, die ihn unterstützt und hier liefert Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga wirklich ab. , die neben grandiosen, anspruchsvollen Rollen wie in Ungehorsam auch immer wieder ihr komödiantisches Talent unter Beweis stellt (zuletzt in Game Night), hat mit Ferrell eine wirklich tolle Chemie und kann auch auf sich alleine gestellt überzeugen. Ex-007 hat als Ferrells Vater durchaus auch seine Momente, aber der klare Sieger des Ensembles ist ohne Zweifel (Ruhet in Frieden - A Walk Among the Tombstones). Er verkörpert den russischen Sänger Alexander Lemtov. Jede Szene mit Stevens ist ein Genuss und seine Performance auf der Bühne mit Lion of Love ist eines DER Höhepunkte des Films. Er darf sich gerne öfters in Komödien unter Beweis stellen.

Es sind solche hemmungslosen Momente wie Lion of Love, die Eurovision Song Contest: The Story of Fire Saga gut zu Gesicht stehen, genau wie kleinere Details der Story, die teilweise so hinreißend übertrieben und bekloppt sind, dass zwischen all dem Standard doch immer mal wieder der Vibe eines Ricky Bobby oder Anchorman - Die Legende kehrt zurück durchscheinen und den Netflix-Film trotz Schwächen zu einem netten Zeitvertreib machen und wer Fans des Eurovision Song Contest ist, wird dank einiger Cameos und teils sehr spezieller Musikeinlagen wahrscheinlich noch ein bisschen mehr Freude haben, als andere.

Fazit

Die Geschichte von Fire Saga ist mehr Huldigung und Liebeserklärung an den Eurovision Song Contest, als wirklich eine komödiantische Abrechnung. Das ist schon okay, aber der Netflix-Produktion fehlt dadurch einiges an Biss und auch der Wahnsinn der Veranstaltung wird mehr hofiert, als wirklich parodiert. Kleinere und größere Spitzen sowie das Ensemble entschädigen für einige vertane Chancen.

Autor: Sebastian Groß

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