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John (Mark Wahlberg) hat es als Kind nie leicht gehabt und wünscht sich daher verzweifelt wie einsam am Weihnachtsabend nichts so sehr, wie, dass sein Teddy-Bär und bester Freund lebendig wird. Als er schließlich am nächsten Morgen auf seine Geschenke hofft, wird er kurzerhand magisch überrascht. Denn sein Wunsch ist in Erfüllung gegangen und fortan sind John und der lebendige Ted (Stimme im Original: Seth MacFarlane) die allerbesten Freunde. In kürzester Zeit avanciert der sprechende Teddy schließlich zur Mediensensation und wird in alle Talkshows eingeladen. Doch die Jahre vergehen und aus dem einst liebevollen süßen Teddy ist ein absolut bärverser Zeitgenosse geworden. Ted kifft, säuft, flucht, liebt Partys, Frauen und natürlich immer noch seinen besten Kumpel John. Dessen Freundin Lori (Mila Kunis) jedoch, fühlt sich von der innigen Männer -Freundschaft außen vor gelassen und hofft endlich darauf, dass John erwachsen wird. John muss sich daher endlich entscheiden: Sein Kumpel Ted oder die Frau seines Lebens…

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wenn der Erfinder von Family Guy und American Dad! einen Realfilm inszeniert, dann dürfen Fans natürlich großes erwarten. Denn wer die Karriere des höchst genialen Synchronsprechers Seth MacFarlane (allein in der Serie Family Guy spricht er drei der Hauptcharaktere) verfolgt hat weiß, dass gerade der Humor, welcher gelungen den Zeitgeist einfängt und sichtlich auf Anspielungen basiert, mittlerweile längst Kult-Charakter erreicht hat. Es geht nun einmal sichtlich derbe sowie trocken in den einzelnen Folgen zu, wodurch bereits im vorneherein abzusehen  war, dass MacFarlane sich auch bei seinem Regie-Debüt nicht bremsen lassen wird. Die Frage blieb jedoch, ob Ted nicht ein wenig zu sehr Mainstream werden würde. Und ja, der Film rund um einen Teddy der kurzerhand lebendig wird, ist gemessen an MacFarlanes früheren Werken ein wenig glattgebügelt. Dies heißt aber keineswegs, dass der Humor auf der Strecke bleiben musste oder dass der zottelige Teddy-Bär einem Brian Griffin oder gar einem genialen Roger hinter her hinkt. Denn gerade das Gespann aus Mark Wahlberg sowie knuddeligen wie derben Teddy-Bär funktioniert hervorragend und garantiert eine Menge Spaß. Zwar bleiben kleinerer Story-Schwächen nicht aus und auch das Finale ist alles andere als eine runde Sache, wer aber auf trockenen, höchst professionell getimten wie derben Humor steht, wird um dieses geniale Meisterstück nicht herum kommen.

Ted will indes zu keiner Zeit seine Herkunft verleugnen oder auch nur annähernd an gewisse Hollywood-Konventionen anknüpfen. Zwar präsentiert sich der Film anfangs, waschecht mit Off-Sprecher, wie ein Märchen, doch spätestens nach dem ersten bösen Tiefschlag in Sachen grobschlächtiger Rhetorik ist Schluss mit ernst. Denn hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Die Polemik die dabei offenbart wird, ist zwar gemessen an den Trickserien von Seth MacFarlane nicht ganz so kontrovers wie üblich, doch viele Sprüche gehen eindeutig unter die Gürtellinie. Wer darauf nicht gefasst ist, bekommt 106 Minuten geschmacklosen Humor präsentiert, den er vielleicht so nicht erwartet hat. Wer jedoch weiß, worauf er sich bei MacFarlane einlässt, bekommt genau das, was er sucht: Trockenen Humor aller erster Güte, welcher gekonnt zwischen Sarkasmus sowie intelligenter Ironie hin und her wechselt. Die Erzählung selbst, ist hierbei typisch Episodenhaft geraten, wodurch zwar keine konkrete Story-Linie erkennbar wird, außer den zwei Handlungssträngen rund um Teds Verfolger sowie Johns Liebe zu Lori, doch dies schadet der Geschichte selbst zu keiner Zeit. Im Gegenteil, denn gerade diese lockerleichte Erzählart, die klar hauptsächlich von Mark Wahlberg getragen wird, weiß zu gefallen. Erst im Finale schließlich, wenn Ted sein Finale präsentieren will, schleichen sich ein paar Längen ein, die kurz darauf in einem gewohnten Ende münden. Bis dahin ist es jedoch ein weiter weg, der gerade, MacFarlane typisch, mit einer Menge Anspielungen gepflastert wird.

Und gerad diese sind es auch, die Ted stets angenehm von der Masse abheben. Dieses Mal durften hierbei die 80er Jahre ins Visier genommen werden, die kurzerhand von MacFarlane immer wieder in vielen gelungenen Eigenheiten eingebaut wurden. Zwar dürften nicht alle Anspielungen erkennbar sein, doch die meisten haben einen wahrlich zündenden Effekt. Besonders Flash Gordon aus dem Jahr 1980 hat es indes MacFarlane angetan. Der Kultstreifen mit Sam J. Jones, der kurzerhand im Film mehr als nur einen gelungenen Auftritt bekommt, dürfte zwar vielen nicht mehr so viel ein Begriff sein, doch als Running-Gag funktioniert er trotzdem hervorragend. Knight Rider Klingelmusik sowie einige weitere gekonnte Referenzen, runden das Bild schließlich ab. Letztlich sorgt aber dann doch Ted für die meisten Stimmung. Denn der kiffende, fluchende, saufende und Sexbesessene Teddybär ist alleine bereits einen Blick wert. Im Zusammenspiel mit Mark Wahlberg schließlich, der stets Ernst seine Rolle spielt, ergibt dies ein Duo, welches man gerne nochmals im Kino erleben möchte. Mila Kunis hingegen, bleibt mit ihrer Figur sowie ihrer Leistung recht blass, was aber nicht weiter den Spaß trübt.

Fazit

Für Fans von "Family Guy" und "American Dad!" ist "Ted" nicht nur ein absolutes Muss, sondern auch eine kleine Offenbarung. Denn Seth MacFarlane ist es meisterhaft gelungen, den Schritt von Trickfilm zu Realfilm zu meistern, ohne hierfür echte Einschnitte in Kauf nehmen zu müssen. Zwar sind kleine Fehler nicht zu vermeiden, doch aufgrund des höchst genialen Humors, lässt sich dieses ohne weiteres verkraften.

Autor: Thomas Repenning

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